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Die rechtsextremen Geschichtsfälscher

Als "Revisionisten" bezeichnen sich Rechtsextreme, die gegen das auf Forschung und Fakten gegründete Geschichtsbild über den Nationalsozialismus und seine Verbrechen Amok laufen. Es waren zunächst alte Nationalsozialisten, die seit den fünfziger Jahren an der Verteidigung des Nationalsozialismus arbeiteten. Zuerst bemühten sie sich darum, die deutsche Schuld am Ausbruch des Zweiten Weltkriegs zu verkleinern.

Der lang geplante Krieg

Hermann Graml erklärt in seinem Aufsatz, warum revisionistische Behauptungen, Deutschland habe keine Schuld an dem Zweiten Weltkrieg, falsch sind.

Heimliche Sympathisanten der NPD in Sachsen


Offensive NS-Verherrlichung: Die NPD-Landtagsfraktion am 16. Februar 2008 in Dresden Foto: © Mark Mühlhaus / attenzione

"Nie wird ein CDU-Politiker in Sachsen mit der NPD stimmen", sagte der sächsische CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer vor einigen Tagen in einem Interview mit der tageszeitung. Allerdings werfen nicht nur die Abstimmungen im nordsächsischen Kreistag die Frage auf, inwieweit die CDU-Basis ihrem Generalsekretär noch folgt.

Von Andreas Speit

Neonazis verteilen rechtsextreme Zeitungen und "Schulhof-CDs". Was tun?


Funktioniert als Einstiegsdroge: rechtsextreme Musik-CDs Foto: © Johannes Eisele/ ddp

Neonazis verteilen plötzlich vor der Schule rechtsextreme Zeitungen und die so genannte Schulhof-CD. Was können Lehrer und Schüler jetzt unternehmen?

Thomas Weber von der Arbeitsstelle Rechtsextremismus bei Miteinander e.V. in Sachsen-Anhalt beantwortet diese Frage häufig, wenn er an Schulen Workhops und Seminare zu rechtsextremer Musik und Jugendkulturen macht.

Nationalsozialismus

Nationalsozialismus, völkisch-antisemitisch-national-revolutionäre Bewegung in Deutschland (1919-45), die sich 1920 als Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) organisierte und die unter Führung A. Hitlers in Deutschland 1933 eine Diktatur errichtete (deutsche Geschichte).

Die Protokolle der Weisen von Zion

Die Protokolle sind ein Standardwerk für Rechtsextreme: Sie beschreiben die angebliche jüdische Weltherrschaft. Dabei sind sie eine plumpe Fälschung.

Hitler und Goebbels waren nicht friedensbereit

Revisionisten behaupten, Hitler und Goebbels hätten zwischen 1933 und 1939 in öffentlichen Reden immer wieder deutlich ihre Abrüstungs- und Friedensbereitschaft erklärt. Armin Pfahl-Traughber schreibt, warum es sich um eine systematisch betriebene Täuschung handelt.

Lüge: Hitler sei Stalin nur zuvor gekommen

Revisionisten schieben auch Stalin die Kriegsschuld zu: "Mit dem Angriff auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 ("Unternehmen Barbarossa") kam die Hitler-Regierung nur einem unmittelbar bevorstehenden Angriff der Roten Armee zuvor."

Das Buch: "Der erzwungene Krieg"

Ein Buch, das wenig mit der Realität zu tun hat. In Neonazi-Kreisen wird es viel gelesen - und als wahr empfunden.

Die angeblich gefälschte Hoßbach-Niederschrift

Es ist ein historisches Dokument, dass Hitlers kriegerische Angriffsfreude belegt. Revisionisten sagen, es sei unecht.

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