Neueste Beiträge im Bereich 'Interview'

"Die vermeintliche Opferrolle der eigenen Nation"

Ein Interview mit Manfred Kittel vom Institut für Zeitgeschichte in München über die Vertreibung der Deutschen und die extreme Rechte, die das Thema für sich instrumentalisiert.

„Die Zahl der Ratsuchenden ist immens groß“


Seit fünf Jahren nicht nur online aktiv gegen Nazis Foto: © MUT

Das Internetportal www.mut-gegen-rechte-gewalt.de der Amadeu-Antonio-Stiftung wird heute fünf Jahre alt - und feiert mit Popstars wie Silbermond und Prominenten wie Wolfgang Thierse. Wir fragten Mut-Redakteur Holger Kulick nach Erfolgen, Niederlagen und seinem neuen Handbuch

"Neonazis sind einfach uncool"


Dietrich Baron von der Ropp: "Diese Rituale und das Outfit? Lächerlich" Foto: © Privat

Nazis auslachen? Ob das was nützt? Vor kurzem ist das Internetportal "Nazis-auslachen" gestartet. Die Plattform des Vereins "Schüler gegen Antisemitismus, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit" ruft Jugendliche zum Einsenden witziger Videos auf, in denen der engstirnige Horizont, die Intoleranz und die Menschenverachtung der Rechtsextremen aufgezeigt werden.

"Fans sind politisch"


Beim Spiel Bochum gegen Bremen wehrte sich der Bremer Block gegen rechtsextreme Propaganda. Foto: © Lars Baron/Bongarts/Getty Images

Können Nazis nach den Ereignissen in Bochum auch in anderen Stadien Flagge zeigen? Ein Interview mit Gerd Wagner, Leiter des Projektes "Am Ball bleiben - Fußball gegen Rassismus und Diskriminierung" über sinnvolle Verbote und die Probleme in unteren Ligen.

Innenansichten aus der Neonaziszene: Ein Autonomer Nationalist steigt aus


Holger H: "Gewalt ist bei der Mehrzahl der Leute ein Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele“ Foto: © Peter Jülich/ ip-photo

"Gewalt ist bei der Mehrzahl der Leute ein Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele"

Holger H., heute 26, war acht Jahre in der militanten Neonazi-Szene in Deutschland aktiv, zuletzt bei den "Autonomen Nationalisten" in Dortmund. Im Juni 2008 stieg er nach einer Zeit des Nachdenkens und der Ungewissheit aus. Im Interview mit NgN spricht er über die Szene.

"Das Totengedenken fällt leichter als die Lebenden zu akzeptieren"


Bundeswehrgedenken an jüdische Soldaten in Berlin. Foto: © Netz-gegen-Nazis

In Berlin verleiht der Bund Jüdischer Soldaten heute die Bernhard-Weiß-Medaille für Verständigung und Toleranz an den ehemaligen Bundesminister der Verteidigung Dr. Peter Struck (SPD). Hauptmann Michael Berger ist Vorsitzender des Bundes Jüdischer Soldaten und Historikeroffizier.

„Neonaziaufmarsch in Dresden – das ist ein bundesweites Problem“


16. Februar 2008 Naziaufmarsch in Dresden unter Polizeischutz Foto: © Mark Mühlhaus/attenzione

In Dresden marschieren seit mehreren Jahren am Tag des Gedenkens an die Opfer der Bombardierung im Februar 1945 Rechtsextremisten aus ganz Europa auf. Jetzt ruft die Initiative "Geh-Denken" erstmals bundesweit auf, 2009 den Aufmarsch der Neonazis zu verhindern. Ein Interview mit Grit Hanneforth vom Kulturbüro Sachsen.

Ein Versuch, die litauische Geschichte umzuschreiben


Geschichte neu interpretiert: In Litauen wird gegen jüdische Partisanen ermittelt. Foto: © Netz-gegen-Nazis

In Litauen wird gegen jüdische Partisanen wegen Kriegsverbrechen während der deutschen Besatzung ermittelt. Ultranationalistische Medien flankieren das Ganze mit antisemistischen Hetzkampagnen. Um ihren Protest auszudrücken, starteten vier Wissenschaftlerinnen aus Deutschland eine internationale Unterschriftenaktion.

Kein Kölsch für Nazis - Wie Kneipenwirte "Pro Köln" stoppen wollen


Wird nicht an Rassisten ausgeschenkt - kühles Kölsch Foto: © Henning Kaiser/ ddp

Der Protest gegen den rassistischen Anti-Islam-Kongress von "Pro Köln" am 20. September hat viele Unterstützer. Neben Bündnissen von Gewerkschaften und Politgruppen, hat sich am Rhein auch eine ungewöhnliche Initiative gegründet. Unter dem Motto "Kein Kölsch für Nazis" zeigen mehr als 100 Kneipenwirte, dass Neonazis in der Stadt unerwünscht sind.

"Wir leben einen aufgeklärten Patriotismus"


"Wer keinerlei örtliche Anbindung hat, ist Flugsand im Wind", sagt der bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein im NgN-Interview. Mit Toralf Staud spricht er über Nationalstolz, Rechtsextremismus und Asylrecht.

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