Neueste Beiträge im Bereich 'Reportage'

"Nazis sind keine Kinderfreunde"


Rechtsextreme demonstrierten am Montag in Leipzig - aber Anwohner schlossen sich diesmal kaum an Foto: © Sebastian Willnow/ddp

Die NPD und Neonazi-"Kameradschaften" in Leipzig machten sich die Wut über den gewaltsamen Tod eines achtjährigen Mädchens zunutze. Spät, aber nun doch, ist der Rest der Stadt aufgewacht.

Von Toralf Staud

Nachbarn mit Schlagstock


Wie eine Festung bewacht die NPD ihr "Bürgerbüro" in Leipzig Foto: © Michael Gottschalk/ ddp

Der NPD-Politiker Winfried Petzold hat in Leipzig ein festungsartiges "Bürgerbüro" eingerichtet, in der Umgebung werden Anwohner beschimpft, eingeschüchtert und bedroht

Von Michael Kraske

Jede Stufe kostet Kraft


Vergessene Opfer rechtsextremer Gewalt: 1996 wurde in Trebbin Orazio Giamblanco zusammengeschlagen. Foto: © Jens Kalaene/ dpa

Zwölf Jahre nach dem Angriff eines Rechtsextremen kämpft der schwerbehinderte Orazio Giamblanco immer noch gegen die Schmerzen - und gegen das Alter.

Von Frank Jansen, Tagesspiegel

Der Mitarbeiter


Neonazi und Verfassungschützer - ein Mitarbeiter berichtet Foto: © Katharina Langer

Eine Begegnung mit einem Rechtsextremisten, der in der NPD aktiv ist, die Partei für den hessischen Verfassungsschutz bespitzelt, Kontakte zur militanten Neonazi-Schlägertruppe "Combat 18" hat und heimlich Informationen über Neonazis an eine antifaschistische Initiative gibt.

Von Peter Jülich

Angriff auf Journalistin verurteilt


1. Mai in Hamburg: Neonazis auf einem Erdhügel, auf dem kurz zuvor ein Journalist von Rechtsextremen zusammengeschlagen wurde Foto: © Sandra Hoyn

Im November 2006 wurde die Journalistin Andrea Röpke während einer Recherche von Neonazis angegriffen. Die Fernsehautorin arbeitet seit 2005 über die "Heimattreuen Deutschen Jugend". Deren Bundesvorsitzender, Sebastian Räbiger, war in der vergangenen Woche einer der Hauptangeklagten. Das Amtsgericht Zossen verurteilte ihn wegen "gefährlicher Körperverletzung".

Von Haidy Damm

Neonazi-Attentat auf Passauer Polizeichef


Nach dem Messerangriff: Ein Polizeiwagen vor dem Haus des Passauer Polizeichefs Alois Mannichl. Foto: © Lennart Preiss/ddp

Am Samstag Nachmittag wurde der Passauer Polizeichef Alois Mannichl durch einen Messerangriff schwer verletzt. Der Täter bedrohte ihn direkt vor der Tat - mit einer Parole der örtlichen NPD. Zwei Verdächtige wurden festgenommen, der Tatverdacht bestätigte sich Medienberichten zufolge jedoch nicht.

Von Robert Andreasch

Letzte Chance


John Ivan Demjanjuk bei einem früheren Prozess 1988 in Jerusalem. Foto: © Menahem Kahana/AFP/Getty Images

Die Zentrale Stelle zur Aufklärung von NS-Verbrechen in Ludwigsburg beging gestern ihr 50-jähriges Bestehen. Seit 1958 hat die Behörde insgesamt 17.700 Verfahren gegen NS-Verbrecher ins Rollen gebracht. Einer der letzten Prozesse gegen einen mutmaßlichen NS-Verbrecher droht am Streit über formale Zuständigkeiten zu scheitern.

Von Hellmuth Vensky

Tat ohne Motiv


Pritzwalk 2008 - Erneuter Angriff auf internationales Restaurant, aber kein rassistisches Motiv? Foto: © Die Zeit

Sommer 2007: Im brandenburgischen Pritzwalk wird ein Restaurant verwüstet. Die Täter: Mitglieder der extrem rechten Szene. Der Geschädigte: ein tunesischer Wirt. Das Motiv "Fremdenfeindlichkeit" mag das Gericht aber nicht zweifelsfrei erkennen, denn der Wirt hatte nicht alle rassistischen Beschimpfungen verstanden.

Von Ella Weber

Julius Hirsch Preis 2008 verliehen


Verleihung des Julius Hirsch Preises 2008 in Berlin. Foto: © Thomas Starke/Bongarts/Getty Images for DFB

Zum vierten Mal seit 2005 hat der Deutsche Fußball Bund (DFB) gestern in Berlin den Julius-Hirsch-Preis vergeben. Erstmals ging der Preis an drei Projekte, die sich gegen Rassismus und Antisemitismus im Fußball engagieren. NgN stellt die Preisträger aus Düren, Leipzig und Bremen vor.

Von Haidy Damm

Erneuter Angriff von tschechischen Neonazis


Am Montag versuchten Neonazis im nordböhmischen Litvinov erneut ein Romaviertel anzugreifen. Foto: © Michal Cizek/AFP/Getty Images

Wer Mitte Oktober die Erstürmung des vorwiegend von Roma bewohnten Stadtviertel durch Neonazis erlebt hatte, war überzeugt, dass die Polizei ein weiteres Gefecht mit der "Dělnická strana" (Arbeiterpartei) in der etwa 150 Kilometer von Prag entfernten nordböhmischen Stadt Litvinov mit allen Mitteln verhindern werde. Doch es kam anders als erwartet.

Von Karl Kirschbaum, Prag

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