Neueste Beiträge im Bereich 'Antisemitismus'

Geheime Rede des Rabbiners

Ein Kolportageroman dient der Verschwörungstheorie der Revisionisten.

Holocaust-Leugnung

Als Holocaust-Leugnung bezeichnet man das gänzliche oder teilweise Bestreiten der systematischen Ermordung von rund sechs Millionen Juden durch die Nationalsozialisten zwischen 1939 und 1945.

Was ist Antisemitismus?


Der alltägliche Antisemitismus steht im Mittelpunkt der Ausstellung "Tödliche Medizin. Rassenwahn im Nationalsozialismus"- Foto: © Deutsches Hygiene-Museum Dresden

"Antisemitismus" bezeichnet die pauschale Ablehnung von Juden oder des Judentums. Geprägt wurde der Begriff erst Ende des 19. Jahrhunderts, aber Judenhass hat – in verschiedenen Ausprägungen – eine lange Geschichte. Extremer Antisemitismus war eine der ideologischen Grundlagen des Nationalsozialismus und führte zum Massenmord an sechs Millionen europäischen Juden.

Autorenteams aus Israel und Deutschland spielen für Völkerverständigung


Die Kapitäne Assaf Gavron und Jan Brandt mit Israels Botschafter Yoram Ben Zeev, Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Karl Foto: © ©Boris Streubel/Bongarts/Getty Images im Auftrag des DFB

Mit 4:2 für das deutsche Team endete das Freundschaftsspiel zwischen den Autoren-Nationalmannschaften von Israel und Deutschland heute Nachmittag im Amateurstadion von Hertha BSC. Das Spiel eröffnete auch das Pilotprojekt "Writers´League": eine Spielserie, die Sport und Kultur miteinander verbindet.

Mangelnde Zivilcourage – ein deutscher Zustand?


Zwei Aktive der "Aktion Zivilcourage" hängen in der Altstadt von Pirna ein Plakat gegen Rassismus auf. Foto: © Norbert Millauer/ddp

"Die soziale Spaltung in Deutschland hat fatale Folgen für die hier lebenden Minderheiten". Zu diesem Ergebnis kommt die gestern vorgestellte Studie aus der Reihe "Deutsche Zustände". Ebenfalls untersucht wurde die Frage: "Mangelt es an Zivilcourage gegen Rechtsextremismus?"

Von Haidy Damm

Jüdische Soldaten in der Bundeswehr


2008 - Bundeswehr gedenkt jüdischer Soldaten in Berlin. Foto: © Netz-gegen-Nazis

"In der Bundeswehr dienen wieder Juden" - so oder ähnlich lauteten die Schlagzeilen, als im November 2006 jüdische Soldaten den Bund jüdischer Soldaten (RjF) e.V. gründeten. Die Reaktionen der Rechtsextremen waren vorhersehbar: Von "Okkupation des Systems" und "Kniefall vor den Berufsopfern" war die Rede. Wie definieren jüdische Soldaten die eigene Staatsbürgerrolle?

Reichspogromnacht vor 70 Jahren: Erinnern, Gedenken, Handeln


Ausstellung zur Reichpogromnacht in Berlin Foto: © Sean Gallup/Getty Images

Vor 70 Jahren brannten in ganz Deutschland und Österreich Synagogen und jüdische Geschäfte. Zahlreiche Initiativen und Organisationen werden diesen Pogromen an diesem Wochenende gedenken. Doch auch die Neonazis wollen marschieren. In Aachen und Fulda haben sich dagegen Bündnisse gebildet. Ein Wochenende im Zeichen von Erinnern und Handeln.

"Das Totengedenken fällt leichter als die Lebenden zu akzeptieren"


Bundeswehrgedenken an jüdische Soldaten in Berlin. Foto: © Netz-gegen-Nazis

In Berlin verleiht der Bund Jüdischer Soldaten heute die Bernhard-Weiß-Medaille für Verständigung und Toleranz an den ehemaligen Bundesminister der Verteidigung Dr. Peter Struck (SPD). Hauptmann Michael Berger ist Vorsitzender des Bundes Jüdischer Soldaten und Historikeroffizier.

Ein Versuch, die litauische Geschichte umzuschreiben


Geschichte neu interpretiert: In Litauen wird gegen jüdische Partisanen ermittelt. Foto: © Netz-gegen-Nazis

In Litauen wird gegen jüdische Partisanen wegen Kriegsverbrechen während der deutschen Besatzung ermittelt. Ultranationalistische Medien flankieren das Ganze mit antisemistischen Hetzkampagnen. Um ihren Protest auszudrücken, starteten vier Wissenschaftlerinnen aus Deutschland eine internationale Unterschriftenaktion.

"Werft den Ministerpräsidenten in die Donau!"


Die extreme Rechte hat wenig zu befürchten in Ungarn - ihre Kritiker schon. Foto: © Mark Mühlhaus/attenzione

Rechtsextreme sind in Ungarn auf dem Vormarsch: Die paramilitärische "Ungarische Garde" hat großen Zulauf, selbst renommierte Zeitungen und die bürgerliche Fidesz-Partei hetzen ungeniert gegen die Minderheit der Roma und die linksliberale "Judenregierung"

Von Magdalena Marsovszky, Budapest

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