Neueste Beiträge im Bereich 'Immobilienkäufe'

Landgasthäuser, Bahnhöfe, Hotels: Neonazi-Stützpunkte


Bundesweit bekanntester Immobilienkäufer der Rechtsextremen: Jürger Rieger Foto: © Sean Gallup/Getty Images

Immobilien im Besitz von NPD-Führungskadern und wichtigen Aktivisten der "Freien Kameradschaften" sind ein wesentlicher Beitrag zur rechtsextremen Infrastruktur. Das Ziel ist ganz im Sinne des Konzepts der "zur Schaffung national befreiter Zonen" dauerhafte Strukturen zu schaffen, feste Anlaufpunkte für die eigene Basis und eine rechtsextreme Jugendkultur vor Ort zu errichten sowie sich im gesellschaftlichen und öffentlichen Raum zu etablieren. NPD und Neonazis setzen auf die hohe rechtliche Hemmschwelle für staatliche Behörden, Veranstaltungen auf Privatgrundstücken
auflösen zu können.

Wohlleben, Ralf

Ralf Wohlleben (Jg. 1975) aus Jena ist stellvertretender Landesvorsitzender und Pressesprecher der NPD Thüringen.

Gesucht: Immobilien in Süddeutschland


Der Puchtlergasthof in Warmensteinach - die NPD war hier unerwünscht, die Gemeinde kaufte selbst. Foto: © Timm Schamberger /ddp

Immer öfter sind Kommunen in Süddeutschland mit vermeintlichen oder realen Kaufangeboten für Häuser, Gaststätten und Bauernhöfe durch Neonazis konfrontiert. Was steckt dahinter? Will die Szene endlich den Traum eines weiteren rechtsextremen Schulungszentrums umsetzen? Oder geht es allein ums Geld? Viele Gemeinden sind ratlos, wie sie mit der Immobilienjagd der Rechtsextremen umgehen sollen.

NPD-Brückenkopf in Brandenburg


Einst die Stasi, dann Asylbewerber - und künftig will die NPD diese Immobilie im brandenburgischen Biesenthal nutzen Foto: © Michael Urban/ddp

Schritt für Schritt arbeitet die NPD an ihrer lokalen Verankerung. In Brandenburg scheint sie nach langer Suche den Ort für ein geplantes Schulungszentrum gefunden zu haben

Von Frank Jansen

Entzug rechtsextremer Handlungsräume – Möglichkeiten und Grenzen verwaltungsrechtlicher Maßnahmen

Es passiert immer wieder, dass Neonazis und deren Sympathisanten Immobilien kaufen, mieten oder mit Duldung der Eigentümer nutzen. Kameradschaftstreffen, Schulungen, einschlägige Konzertveranstaltungen mit provozierenden Texten oder einfache Clubabende, die eine rechtsextreme Subkultur vermitteln, sind nur Beispiele für Nutzungsinhalte.

Von Stephan Loge

"Die Leute im persönlichen Gespräch überzeugen": Im Hunsrück gegen rechtsextreme Infrastruktur


In vielen Städten wird gegen Geschäfte demonstriert, in denen rechtsextreme Lifestyle-Accessoires verkauft werden. Foto: © Roland Geissheimer / attenzione

Seit den “Heimat”-Filmen von Edgar Reitz gilt vielen der Hunsrück als liebenswerter Rückzugsraum mit wenig Infrastruktur und schönen Wanderwegen. Rechtsextremismus schien hier lange Zeit kein Thema zu sein. Doch auch hier gibt es Läden für den rechtsextremen Lifestyle und Neonazis versuchen ihre Infrastruktur auszubauen und Häuser zu kaufen.

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