Neueste Beiträge im Bereich 'Liedermacher'

Baunack, Friedrich

Friedrich Baunack (Jg. 1955) ist ein rechtsextremer Liedermacher aus dem Umfeld der NPD.

Balladen und Liedermacher

Balladenartige Stücke gehören mittlerweile zum festen Repertoire vieler Rechtsrock-Bands, werden jedoch vor allem von rechten Liedermachern gespielt. Deren Zahl stieg in den letzten Jahren rapide an. Häufig treten sie im Rahmen von neonazistischen Aufmärschen, Kongressen und Kameradschaftsabenden auf. Mehr noch als Rechtsrock-Bands sorgen sie für eine direkte Verknüpfung zwischen neonazistischer Politik und (Musik-)Kultur. Viele Interpreten sind zudem selbst in einschlägigen Organisationen und Parteien aktiv.

Prussian Blue

Singen können sie wahrlich nicht besonders gut. Und doch sind Lynx und Lamb Gaede vom Liedermacherinnen-Duo "Prussian Blue" kleine Stars – zumindest in der Neonaziszene. Seit 2004 veröffentlichen die blutjungen amerikanischen Zwillinge ihre Songs und schon vorher hatten sie gelegentlich öffentliche Auftritte.

Annett Müller

Annett Müller (geborene Moeck) ist eine in der Szene äußerst beliebte rechtsextreme Liedermacherin und NPD-Aktivistin.

Dirndl, blonde Zöpfe, die Wanderklampfe im Anschlag - die Liedermacherin Annett Müller entsprach lange Jahre voll und ganz dem rechtsextremen Idealbild einer guten, treuen deutschen Frau. Mittlerweile hat sie sich jedoch die Haare schwarz gefärbt und auch ihren Kleidungsstil verändert. Sie gibt sich jetzt eher als "Rock-Rebellin".

"Eine Mutter klagt an" heißt ihre bekannteste CD, erschienen im Jahr 2000 beim NPD-Verlag Deutsche Stimme.

Annett Moeck

Inzwischen Annett Müller. Rechtsextreme Liedermacherin. Siehe Annett Müller.

Hähnel, Jörg


Jörg Hähnel auf dem Flur des Amtsgerichtes Tiergarten in Berlin. Foto: © Michael Gottschalk/ddp

Jörg Hähnel (Jg. 1975) ist ein rechtsextremistischer Liedermacher und zugleich umtriebiger Funktionär der NPD.

Neue Rechte und alte linke Lieder

Seit einigen Jahren schmückt sich die extrem rechte Kulturszene mit linken Liedern, neuen wie alten. Zur Auffüllung eigener Defizite wohl auch, vermutlich aber vorrangig zum Zweck der Tarnung.

Der Verfassungsschutz zu rechtsextremistischen Bands und Liedermacher

Die Anzahl der rechtsextremistischen Musikgruppen, die bei Konzerten auftraten oder einschlägige Tonträger veröffentlich­ten, ist im Jahr 2006 erneut angestiegen. Sie liegt nunmehr bei
152 Bands (2005: 142). Rund ein Drittel hiervon ist seit mehreren Jahren aktiv.

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