Letzte Beiträge vom Typ Artikel

5. Juli 2008 ... Nach dem Rechten sehen

Enthauptete Hitler-Wachsfigur in Berlin, härtere Strafen für Hasskriminalität und Rassismus im ländlichen Schleswig-Holstein.

Die tägliche Presseschau von Netz-gegen-Nazis.de

Preuß, Adolf

Adolf Preuß (Jg. 1940) ist ein Kommunalpolitiker der niedersächsischen NPD und seit Jahrzehnten Ratsmitglied der Gemeinde Süpplingen.

Zum Thema

| Der nette Nazi von nebenan

4. Juli 2008...Nach dem Rechten sehen

Der "Thor Steinar"-Laden in Leipzig bleibt vorerst geöffnet, Rheinsberg kämpft weiter gegen NPD-Schulungszentrum und die Brandenburger Polizei lernt, wie sie am besten mit Neonazis umgeht.

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Der nette Nazi von nebenan


Adolf Preuß (r.) mit dem niedersächsischen NPD-Landesvorsitzenden Ulrich Eigenfeld Foto: © Recherche-Nord

Adolf Preuß ist ordentlich, freundlich - und "gegen Ausländer". Ein Dorf in Niedersachsen wählt seit Jahrzehnten einen NPD-Mann zum Gemeinderat. Die evangelische Kirche hat ihn aus seinem Amt als Vorstand ihrer Gemeinde entlassen - nach zwanzig Jahren.

Von Jörn Breiholz

3. Juli 2008 ... Nach dem Rechten sehen

Naziskins in Russland vor Gericht, erneute Verhandlungen über Entschädigung für italienische NS-Zwangsarbeiter und der Zusammenhang von Fremdenfeindlichkeit und wenigen Migranten.

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"Jetzt gibt's richtig aufs Maul": Schleppende Ermittlungen nach Neonazi-Angriff


Unsicheres Fortbewegungsmittel für Linke und Migranten. Foto: © Thomas Lohnes/ddp

Die T-Shirts sind blau-weiß, der Schriftzug lautet "Endstation Pölchow" - 14 Euro kosten sie in einem rechtsextremen Szene-Versand. Der "Witz" daran ist nur für Eingeweihte zu entschlüsseln: Vor einem Jahr, am 30. Juni 2007, wurde eine Gruppe alternativer Festivalbesucher in der S-Bahn zwischen Güstrow und Rostock von etwa hundert Rechtsextremisten zusammengeschlagen.

2. Juli 2008 ... Nach dem Rechten sehen

Rechtsextreme Straftaten und Fussball, Streit um Thor-Steinar-Laden in Leipzig und Bauvorhaben des Firmeninhabers in Königs Wusterhausen (Brandenburg) sowie Straßenparade gegen Rechtsextremismus bei Kommunalwahlen.

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"Dein Haus wird brennen"


Bürgermeister Steffen Harzer, Linkspartei, wird von Neonazis bedroht

In Hildburghausen haben Neonazis oft das letzte Wort. Auch wenn das im Ort keiner wahrhaben will. Bürgermeister Steffen Harzer (Die Linke) wird immer wieder von Neonazis bedroht - neulich traute er sich nicht einmal mehr, ein "nationales Fussballspiel" zu unterbinden. Dabei befand er sich in Begleitung von drei Polizisten.

Hetzjagd auf Journalisten

Spätestens seit den gewalttätigen Übergriffen auf Journalisten am Rande des Nazi-Aufmarsches in Hamburg am 1.Mai zeigt sich, dass die Rechtsextremen Medienvertreter offensichtlich als Feind ansehen.

1. Juli 2008...Nach dem Rechten sehen

Die Polizei hört angeblich Hitlerjugendlied nicht, der ehemalige NPD-Funktionär Dirk Waldschmidt ist unter dem Visier der Staatsanwaltschaft und viele Bayern wehren sich gegen den Wahlkampf der NPD.

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Trendige Mogelpackung in braun


Bekannte Marken, die für neurechte und rassistische Botschaften "gekapert" wurden. Foto: © Oliver Lang/ddp, Afri Cola, Woolmark Montage: ZEIT-Online Grafik

Aktivisten der "Neuen Rechten" haben versucht, eine eigene Bekleidungslinie zu etablieren und dabei hemmungslos Logos und Warenzeichen bekannter Marken gekapert, um Fremdenhass und Islamphobie zu transportieren. Der Markenklau war zwar durchaus geschickt, ist dem Versandhandel nun aber zum Verhängnis geworden

30. Juni 2008...Nach dem Rechten sehen

Rechtsextreme Angriffe auf "Regenbogen-Paraden" in Bulgarien und Tschechien, der Verfassungsschutz will die Überwachung der Republikaner beenden und in Köln will ein breites Bündnis einen Kongress von "Pro Köln" verhindern.

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28. Juni 2008 ... Nach dem Rechten sehen

Ein Schwerpunkt über NS-Kriegsverbrechen, ein Freispruch für einen ex-NPD-Landesvizechef in Hessen und ein Streit um das Gedenken an Holocaustopfer in München.

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Was kann ich tun, wenn Neonazis in "meinem" Internet-Forum aktiv sind?


Nicht immer treten Neonazis in Internet-Foren so eindeutig und offen auf wie auf diesem Bild. Foto: © ZEIT-Grafik

Es gibt viele Internetforen, in denen Rechtsextreme aktiv waren oder sind, darunter auch im Netz-gegen-Nazis oder bei Schüler- und Studi-VZ. Wie kann ich mich als Forumsnutzer verhalten, wenn ich nicht möchte, dass Rechtsextremisten das Forum dominieren? Toni Peters vom Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin e.V. beschäftigt sich schon lange mit dieser Frage.

27. Juni 2008 ... nach dem Rechten sehen

Proteste gegen Rechtsextremisten in Rosenheim und Ratzeburg, in Mecklenburg-Vorpommern starten Arbeitgeber und Gewerkschaften ein gemeinsames Projekt, und ein tschechischer Fotograf schildert, wie er in Dresden von Neonazis verprügelt wurde

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Rassisten im Fußballkrieg


Gewalt statt Party - ein Dresdner Imbiss am Morgen nach dem Angriff Foto: © Matthias Hiekel/dpa

Seit Tagen schon hatten Neonazis und Hooligan-Gruppen in einschlägigen Internet-Foren dazu aufgerufen, zum Halbfinale auf Fanmeilen gewalttätige Auseinandersetzungen mit türkischen Fans zu provozieren. "Mich kotzt das alles an, Türken mit BRD-Fähnchen, liebes Multikulti-Toleranz-Herumgeheule", hieß es zum Beispiel auf einer Szene-Seite.

Von Johannes Radke

„Wer mit Nazis feiert, hat bei uns nichts zu suchen“


Skinheads gegen Nazis - Wo gibts denn sowas? Foto: © Mark Mühlhaus/attenzione

Linke Skinheads? Gibt es so was überhaupt? Die Antwort lautet: Ja! Der 27-Jährige Jens Becker aus Berlin ist seit acht Jahren einer von ihnen. Er liebt Ska und Soul-Musik, mischt sich ein, wenn Neonazis in der U-Bahn pöbeln und hofft, dass eines Tages in den Medien nicht mehr das Wort "Skinhead" als Synonym für "Neonazi" benutzt wird.

26. Juni 2008 ... nach dem Rechten sehen

Der jährliche Nazi-Aufmarsch in Wunsiedel bleibt vorerst verboten, der frühere Chef der hessischen NPD wurde wegen Volksverhetzung verurteilt, und eine Schülergruppe wird für ihren Film über Anti-Nazi-Demonstrationen ausgezeichnet.

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Wunsiedel kann aufatmen - vorerst


Neonazis unerwünscht - Proteste gegen das Rudolf-Hess-Gedenken in Wunsiedel Foto: © Johannes Simon/Getty Images

Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig entschied heute: Die umstrittene Einschränkung des Demonstrationsrechts für Neonazis aus dem Jahr 2005 war rechtens. Ob aber auch in diesem Jahr wieder Rechtsextremisten im oberfränkischen Wunsiedel an Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess erinnern dürfen, wird erst in Karlsruhe entschieden

Von Albrecht Kolthoff

25. Juni 2008 ... Nach dem Rechten sehen

Grundsatzurteil in Sachen Neonazi-Aufmärsche, NPD-Verbot für Brandenburgs Polizisten, und Nazi-Schmierereien gegen alternative Projekte in Rostock

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"Ich will aus einer rechtsextremen Gruppe aussteigen": Hilfen und Beratungsangebote


Immer wieder steigen Männer und Frauen aus der NPD aus: Weil ihnen die Szene zu dumpf, gewalttätig und heuchlerisch ist. Foto: © Michael Schlüter/ddp

Für interessierte Ausstiegswillige aus der Neonaziszene besteht inzwischen die Möglichkeit, sich mit ihrem Anliegen an spezifische Beratungseinrichtungen zu wenden. Grundsätzlich gibt es neben dem staatlichen Bundesamt für Verfassungsschutz und der nicht-staatlichen Initiative "Exit" in vielen Bundesländern zum Teil sehr erfolgreich arbeitende Landesprogramme, die allesamt über entsprechende Hotlines erreichbar sind.

Mit Webseiten Geschichte schreiben und Gegenwart verstehen


Ziel des Denkt@gs: Vielseitig und innovativ gegen Rechtsextremismus Foto: © ZEIT-Grafik

Videos, Theater, Diskussionsforen oder historische Untersuchungen - es gibt viele Möglichkeiten, sich mit der Zeit des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen. Mit dem Wettbewerb "Denkt@g" fördert die Konrad Adenauer-Stiftung seit fünf Jahren engagierte Jugendprojekte zum Thema "Drittes Reich" und Rechtsextremismus. Einzige Bedingung: Am Ende muss eine Webseite entstehen, auf der die Ergebnisse für die Öffentlichkeit präsentiert werden. In diesem Jahr steht der Wettbewerb unter dem Motto "Hinsehen, Einmischen, Mitgestalten".

"Ja, ich diskriminiere Rechtsextreme"


Juso Metz (l.) und JU-Mann Ehlers kämpfen gegen Rechtsextremismus - jeder auf seine Weise Foto: © Christian Mang

Peter METZ (23), geboren in Erfurt, ist seit 2004 Landesvorsitzender der Jungsozialisten (Jusos) Thüringen. Er studiert in Jena Geschichte und Philosophie und ist im Landesvorstand der SPD für den Bereich Rechtsextremismus zuständig.

24. Juni 2008 ... nach dem Rechten sehen

Brandenburgs Ministerpräsident warnt vor Rechtsextremen Stimmenfängern, beim Parteibüro von Gregor Gysi werden zum dritten Mal die Scheiben eingeworfen, und nahe Stuttgart schafft es ein Bürgerbündnis erfolgreich einen NPD-Stammtisch zu vertreiben.

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