Ich habe in meinem Briefkasten ziemlich krasse Werbung für die Jugend der NPD gefunden! Die Ausdrücke haben mich schockiert und auch betroffen, ich kann mir echt nicht vorstellen, wie man so verblendet sein kann!
Ich würde gerne etwas dagegen unternehmen, weiß aber nicht genau an wen ich mich wenden soll???!!!
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Da sind sie wieder: Die netten Nachbarn aus der Seitenstraße. Ständig laden sie einen zu sich ein, wollen über scheinbar harmlose Themen reden.
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Ich denke es ist ein sehr heikles Thema über die Kinder von Nazis zu sprechen.
Sie wurden bisher im Forum nur am Rande erwähnt und sollten auch nicht Spielball von politischen Interessen werden oder sein.
Doch diese Kinder gibt es und ich würde gerne wissen, wie man sie schützen kann oder ob es solche Organisationen gibt, die sich dieser Kinder annehmen.
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In erster Linie sehe ich einen Fehler in der Annahme der CDU, dass sich die NPD schon von
allein erledigen würde. Auch der Streit der demokratischen Parteien untereinander über das NPD-Verbotsverfahren gibt dieser wieder Aufwind. Meiner Meinung nach, stellen sich nicht alle Parteien zu 100% gegen den Nationalsozialismus und provozieren somit Debatten, die den Rechten Zulauf schaffen.
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Und welchen Bekleidungshersteller, der in Deutschland Arbeitsplätze unterhält, Steuern zahlt, und völlig normale Kleidung verkauft, sollen wir im Krampf gegen Rechts als nächstes fertigmachen?
Eric and Sons ist jedenfalls nicht normal. Das zu behaupten ist mehr als nur Fahrlässig.
Es ist richtig, Produkte von Nazis auch deutlich als solche zu brandmarken, ebenso wie Produkte, die durch Kinderarbeit entstehen. Ich möchte jedenfalls nicht die Katze im Sack kaufen.
Was darf mensch denn als politisch correct gekleidete/r MitbürgerIn noch anziehen? Jeder Marktneuling muß wohl erst den Antifa-Check überstehen, um verkaufen zu dürfen.
Nur n bißchen denunzieren, problematisieren, polemisieren und schon ist die nächste Marke futsch. Ach, es geht halt nix über ne gepflegte Hetzjagd.
Hallo, hallo Neptun,
google doch mal Eric and sons
und du siehst was der online Shop noch alles zu bieten hat.
Eindeutig, die Marke dient dem rechten Lifestyle.
Wer sich in studentischer Umgebung bewegt, ist den freien Umgang mit diktatorischen Symbolen gewohnt und hat da vielleicht eine niedrigere Hemmschwelle... Aber das ist bei Neonazis sicher nicht der Grund. Im Falle von Thor Steiner war es so, dass die gezielte Nutzung der Marke durch bestimmte Kreise diese Marke zur "Fascho-Kleidung" gemacht hat. Über "Erik and Sons" weiß ich nix, aber auf die Auskünfte aus dem "antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum" im "Wissensteil"-Artikel gebe ich gar nichts. Und eine "taz"-Artikel als Sachbericht anzuführen... Respekt vor diesem freien Umgang mit dem Begriff "Wissen"!
Naja. Die Marke "Thor Steinar" wurde nicht erst zur Fascho-Kleidung durch ihre Nutzung, die wurde schon von Anfang an ziemlich gezielt als solche aufgebaut - auch, weil der Firma einige Rechtsextremisten angehören.
Wer dafür jetzt Quellen möchte, schaue bitte in die Fußnoten auf Wikipedia: ein illustre Runde von Verfassungsschutz übers Landgericht bis zu diversen Zeitungen. (Klar, letztere kann man natürlich gemäß rechter Rhetorik alle als "Systempresse" bezeichnen, wenn man mag.)
Insofern scheint der Wissensartikel zu "Thor Steinar" nicht falsch zu liegen. Deswegen traue ich auch dem Artikel zu "Erik and Sons".
also, diese Marke wurde von einem Mann gegründet, der in meiner Umgebung lebt und ich kann nur soviel sagen, dass dieser Mensch einen Laden besitzt, der Armee-Kleidung, aber auch Sachen von Thor Steinar verkauft hat, bis wir mit einer kleinen Gruppe eine Flyer-Aktion in dem Ort und auf unserer Schule gestartet haben, in der wir die Bewohner des Ortes auf den Hintergrund der Marke, die Runensymbolik(ins besondere das alte Symbol) aufgeklärt haben. Nach meinen Information hat er nun den Verkauf von Thor Steinar eingestellt.
Von "Eric-and-Sons" hab ich auch erst vor kurzen gehört und als ich dann erfuhr, dass diese Marke nur wenige km entfernt vertrieben wird, hab ich gedacht ich hör' nicht richtig.
Leider zeigt "Eris-and-Sons" keine eindeutigen illegalen Parolen oder Symbole, was es um so schwieriger macht, die leute zu überzeugen aus welchen Beweggründen die marke entstanden ist und Vertrieben wird, bzw. an dwelche Zielgruppe die gerichtet ist...
aha, da muß mensch ja erst mal drau kommen: "leider zeigt ,Eric and Sons`keine eindeutigen illegalen Paraolen oder Symbole" - super, also wenn schon nix konkretes, dann lieber "Anhaltspunkte für den Verdacht"! Kräftig schreien, "Naziklamotten", dann wird das schon mit der Brandmarkung. Denn viele denken sich dann: "da wird schon irgendwas dran sein..."
@Echter Liberaler: wenn Sie meinem Link gefolgt wären, hätten Sie gesehen, dass die Aussage "Dem engeren und weiteren Umfeld der Firma gehörten Rechtsextremisten an" direkt vom Brandenburgischen Verfassungsschutz kommt.
Die von Ihnen angegebene Aussage Ihres Verfassungsschutzes geht an der Sache vorbei.
Sie behaupteten nämlich, anders als Ihr Verfassungsschutz, dass der Firma selbst Rechtsextremisten angehören (vgl. obiger Kommentar Nr. 9).
Als Angehörige einer Firma werden üblicherweise jedoch nur der oder die Inhaber sowie sämtliche angestellten Mitarbeiter bezeichnet - nicht irgendein "Umfeld" (Der Begriff stammt aus dem so genannten Krampf gegen Rechts).
Aus der von Ihnen zitierten Aussage Ihres Verfassungsschutzes ("Umfeld der Firma") kann man folgern, dass dieser Verfassungsschutz Firmenangehörige gerade nicht als Rechtsextremisten bezeichnen wollte.
Also mir sind die Klamotten einfach mal zu teuer!
Was mir aufstößt: warum werden Symbole, die schon weit vor der NS-Zeit genutzt wurden, immer nur im Kontext derselben gesehen?
Rafael Seligmann sagte einmal auf die Frage, warum er noch deutsch spreche, was ja die Sprache der Täter sei: "Hitler schlief in einem Bett, soll ich deshalb auf dem Fußboden übernachten?"
...ist schon krass was hier abgeht...ich selber trage thor steinar....und bin kein nazi...kaum zu glauben oder? aber ja das gibt es auch....finde die marke sehr modisch...(...)ich dachte man lebt in einer demokratie...wenn ich thor steinar tragen will, will ich die tragen...
Hallo, wir haben Teile Ihres Beitrages gelöscht, weil sie off-topic waren. Außerdem noch einmal der Hinweis: Wir sind hier an einer sachlichen Diskussion zum Thema Rechtsextremismus interessiert. Moderator_JW
naja mal sehen was als nächstes kommt....bald ist jeder ein nazi der seinen hund odin nennt...und jeder skandinavier der mit vornamen thor heißt (ja das ist dort ein normaler vorname) ist dann auch ein verbündeter der deutschen nazis....
Um wieder zum Thema zu kommen: DANKE! Ich wußte bislang nichts über diese Marke, werde mir jedoch trotz der hohen Preise einige Produkte erwerben - aus Protest gegen Vorurteile!
Dort steht klipp und klar, warum ein ehemaliger Mitarbeiter, Udo Siegmund, auf den die Domain von Thor Steinar angemeldet ist, dem rechtsextremen Spektrum zugeordnet wird.
Interessant sind hierbei der Name und der Ort, welche im Impressum der Homepage von Eric und Sons stehen... Parallelen zu Thor Steinar sind vermutlich nur Zufall.
Ich habe einmal "ein Auge" auf Ihren Link geworfen.
Und kann nicht so recht verstehen, weshalb die "taz" in Nr. 7714 vom 13. Juli 2005, Seite 21, deren Seriosität wohl vergleichbar derjenigen des von Ihnen zitierten "Antifaschistischen Info-Blatts" ist, gar Gegenteiliges zu berichten wusste:
"In der taz hamburg vom 4. Juli 2005 war unter der Überschrift "T-Hemden aus rechter Hand" zu lesen, dass durch die Firma Mediatex GmbH hergestellte und vertriebene Bekleidung der Marke Thor Steinar von Neonazis hergestellt wird. Dieser Vorwurf ist nicht zutreffend. ..."
Außerdem findet sich einiges bei Wikipedia (allerdings sind einige Quellen nach meiner Meinung zu einseitig geprägt)
Nichtsdestotrotz ist die Marke und Mitarbeiter eindeutig dem rechtsextremen Rand zuzuordnen. Nicht ohne Grund ist das Tragen der Marke in vielen Fussballstadien verboten.
Trotzdem die Firma das Logo auswechselte - vorher waren die Runen wegen Verstoßes gegen §86a StGB verboten worden - ist diese Firma eindeutig zuzuordnen.
Darum WEG MIT DEM DRECK.
Leider entdeckt man gute Seiten immer viel zu spät... aber was solls, hier mein Senf dazu:
Ich habe mich auf der Seite von "Erik and Sons" mal ein wenig umgesehen. Man kommt auf die Seite, und oben im Banner, rechts neben dem Logo, sieht man eine Fjordlandschaft mit dem Schriftzug "Viking Brand". Meine erste Assoziation war dann: mit Erik scheint wohl Eiríkr inn rauði gemeint zu sein, der erste Besiedler Grönlands, wie man der Eiríks saga rauða wohl ziemlich wahrheitsgemäß entnehmen kann. Warum kam Eiríkr nach Grönland? Er wurde wegen Totschlags von Island verbannt, er war also ein Geächteter, ein Außenseiter in der Gesellschaft. (Zu seinem berühmtesten Sohn nur kurz: Leifr Eiríksson war der erste Eruopäer, der nordamerikanischen Boden betrat, er wurde von Óláfr Tryggvason zum Christentum bekehrt, im Gegensatz zu seinem Vater, der Heide blieb.)
Dann führte der erste Weg zu den T-Shirts, unter denen sich einige interessante Exemplare befanden:
- "Wutreiter", mit dem Versuch germanischer Langzeilen inklusive Stabreim.
- "Ice", mit einer Runeninschrift im älteren Fuþark, jedoch in englischer Sprache verfasst: 'land of ike', wobei das k für ein c stehen muss, welches es im älteren Fuþark nicht gab
- "Wolfgard", auf dem neben 'Nordic Saga' im Hintergrund in Runen das Wort "Fenrir" steht. Fenrir oder der Fenriswolf war der Sohn von Loki, der zu Ragnarök Óðinn (Odin, Wotan) verschlingen wird
- "Fiskekurs", ein Angelkurs also, hierbei sei nur auf den Fisch als eines der typischen Symbole für Jesus verwiesen
Dazu noch ein Sweatshirt:
- "Memel Expedition", die Memel als der Fluss, der als Ostgrenze in A. H. H. von Fallerslebens 'Lied der Deutschen' gilt (1. Strophe[!]). Der Schriftzug 'Eastward Ho' klärt auch über die geographische Lage der "Expeditionsteilnehmer" auf.
Die Ornamentik auf den Kleidungsstücken ist übrigens sehr üblich im wikingerzeitlichen und mittelalterlichen Skandinavien (Bildsteine auf Gotland, Stabkirchen in Norwegen etc.)
Noch ein kleiner Hinweis:
Das Logo, also der Kreis mit einem senkrechten Strich, durch dessen Mitte ein kürzerer Strich von links oben nach rechts unten geht, bezeichnet im (älteren und jüngeren) Fuþark den Buchstaben 'n'.
Auch wenn meine Darstellung wohl nicht ganz uneindeutig war, überlasse ich es jedem persönlich, es zu interpretieren.
1.
15.05.2008
um 07:52
In unserem Wissenteil findet sich bereits ein Artikel zum Thema "Erik and Sons" http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/erik-...
2.
15.05.2008
um 17:14
also es sieht doch fast soaus als ob Erik and sons der nachfolger ist. oder eben einer mehr ----
3.
15.05.2008
um 21:12
Und welchen Bekleidungshersteller, der in Deutschland Arbeitsplätze unterhält, Steuern zahlt, und völlig normale Kleidung verkauft, sollen wir im Krampf gegen Rechts als nächstes fertigmachen?
4.
15.05.2008
um 21:29
Eric and Sons ist jedenfalls nicht normal. Das zu behaupten ist mehr als nur Fahrlässig.
Es ist richtig, Produkte von Nazis auch deutlich als solche zu brandmarken, ebenso wie Produkte, die durch Kinderarbeit entstehen. Ich möchte jedenfalls nicht die Katze im Sack kaufen.
5.
15.05.2008
um 21:42
Was darf mensch denn als politisch correct gekleidete/r MitbürgerIn noch anziehen? Jeder Marktneuling muß wohl erst den Antifa-Check überstehen, um verkaufen zu dürfen.
Nur n bißchen denunzieren, problematisieren, polemisieren und schon ist die nächste Marke futsch. Ach, es geht halt nix über ne gepflegte Hetzjagd.
6.
16.05.2008
um 09:12
Hallo, hallo Neptun,
google doch mal Eric and sons
und du siehst was der online Shop noch alles zu bieten hat.
Eindeutig, die Marke dient dem rechten Lifestyle.
7.
16.05.2008
um 10:47
@Neptun: Selten solchen Blödsinn gelesen...
Mit freundlichen Grüßen,
Christian
8.
16.05.2008
um 12:12
Wer sich in studentischer Umgebung bewegt, ist den freien Umgang mit diktatorischen Symbolen gewohnt und hat da vielleicht eine niedrigere Hemmschwelle... Aber das ist bei Neonazis sicher nicht der Grund. Im Falle von Thor Steiner war es so, dass die gezielte Nutzung der Marke durch bestimmte Kreise diese Marke zur "Fascho-Kleidung" gemacht hat. Über "Erik and Sons" weiß ich nix, aber auf die Auskünfte aus dem "antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum" im "Wissensteil"-Artikel gebe ich gar nichts. Und eine "taz"-Artikel als Sachbericht anzuführen... Respekt vor diesem freien Umgang mit dem Begriff "Wissen"!
9.
16.05.2008
um 12:29
Naja. Die Marke "Thor Steinar" wurde nicht erst zur Fascho-Kleidung durch ihre Nutzung, die wurde schon von Anfang an ziemlich gezielt als solche aufgebaut - auch, weil der Firma einige Rechtsextremisten angehören.
Wer dafür jetzt Quellen möchte, schaue bitte in die Fußnoten auf Wikipedia: ein illustre Runde von Verfassungsschutz übers Landgericht bis zu diversen Zeitungen. (Klar, letztere kann man natürlich gemäß rechter Rhetorik alle als "Systempresse" bezeichnen, wenn man mag.)
Insofern scheint der Wissensartikel zu "Thor Steinar" nicht falsch zu liegen. Deswegen traue ich auch dem Artikel zu "Erik and Sons".
10.
16.05.2008
um 17:41
also, diese Marke wurde von einem Mann gegründet, der in meiner Umgebung lebt und ich kann nur soviel sagen, dass dieser Mensch einen Laden besitzt, der Armee-Kleidung, aber auch Sachen von Thor Steinar verkauft hat, bis wir mit einer kleinen Gruppe eine Flyer-Aktion in dem Ort und auf unserer Schule gestartet haben, in der wir die Bewohner des Ortes auf den Hintergrund der Marke, die Runensymbolik(ins besondere das alte Symbol) aufgeklärt haben. Nach meinen Information hat er nun den Verkauf von Thor Steinar eingestellt.
Von "Eric-and-Sons" hab ich auch erst vor kurzen gehört und als ich dann erfuhr, dass diese Marke nur wenige km entfernt vertrieben wird, hab ich gedacht ich hör' nicht richtig.
Leider zeigt "Eris-and-Sons" keine eindeutigen illegalen Parolen oder Symbole, was es um so schwieriger macht, die leute zu überzeugen aus welchen Beweggründen die marke entstanden ist und Vertrieben wird, bzw. an dwelche Zielgruppe die gerichtet ist...
11.
16.05.2008
um 19:39
@ einundzwanzig
aha, da muß mensch ja erst mal drau kommen: "leider zeigt ,Eric and Sons`keine eindeutigen illegalen Paraolen oder Symbole" - super, also wenn schon nix konkretes, dann lieber "Anhaltspunkte für den Verdacht"! Kräftig schreien, "Naziklamotten", dann wird das schon mit der Brandmarkung. Denn viele denken sich dann: "da wird schon irgendwas dran sein..."
12.
16.05.2008
um 19:40
...so fängts immer an mit ner Diktatur!
13.
17.05.2008
um 00:36
Wo bitte ist der Bezug dieser Marke zum Nationalsozialismus? Zudem wird wie so oft Rechts und Rechtsradikal gleichgesetzt.
In jeder Marke die nicht Links ist wird sofort ein Bezug zum Nationalsozialismus hineingedeutet.
Nach der primitiven Logik, wer nicht für uns ist, der ist gegen uns.
Das hatten wir hier in den neuen Ländern lange genug. Ich bin froh das die Möchtegernkommunisten uns nichts mehr vorschreiben können.
Ich ziehe grundsätzlich an was mir gefällt und lasse mir das auch nicht von paranoiden Linksextremisten vorschreiben.
Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden ...
14.
17.05.2008
um 23:02
Twentyone
toll, das ihr einen Händler in seiner Existenz gefärdet.
15.
17.05.2008
um 23:45
@ Daibo:
Sie behaupten, dass der "Thor Steinar"-Bekleidung vertreibenden Firma "einige Rechtsextremisten angehören".
Ihre Behauptung ist falsch und somit beleidigend.
16.
17.05.2008
um 23:54
Habe zu Erich und Söhnen gegoogelt (Wikipedia ist nicht zu trauen). Was konkret ist jetzt "nicht normal" an dem Angebot?
Mir ist nur aufgefallen, dass es keine "Business-Hemden" gibt (wie z.B. bei Thor Steinar).
Teile dieses Beitrags wurden gelöscht, da sie nicht unseren Diskussionsregeln entsprachen. // Moderator_MO
17.
18.05.2008
um 09:17
@Echter Liberaler: wenn Sie meinem Link gefolgt wären, hätten Sie gesehen, dass die Aussage "Dem engeren und weiteren Umfeld der Firma gehörten Rechtsextremisten an" direkt vom Brandenburgischen Verfassungsschutz kommt.
18.
18.05.2008
um 10:52
@ Daibo:
Die von Ihnen angegebene Aussage Ihres Verfassungsschutzes geht an der Sache vorbei.
Sie behaupteten nämlich, anders als Ihr Verfassungsschutz, dass der Firma selbst Rechtsextremisten angehören (vgl. obiger Kommentar Nr. 9).
Als Angehörige einer Firma werden üblicherweise jedoch nur der oder die Inhaber sowie sämtliche angestellten Mitarbeiter bezeichnet - nicht irgendein "Umfeld" (Der Begriff stammt aus dem so genannten Krampf gegen Rechts).
Aus der von Ihnen zitierten Aussage Ihres Verfassungsschutzes ("Umfeld der Firma") kann man folgern, dass dieser Verfassungsschutz Firmenangehörige gerade nicht als Rechtsextremisten bezeichnen wollte.
19.
18.05.2008
um 10:54
Liebe Benutzer, bitte bleiben Sie beim ursprünglichen Thema der Diskussion. Vielen Dank. // Moderator_MO
20.
18.05.2008
um 11:15
Recht so - wieder zurück zum Thema!
Zusammenfassend wurde klar:
- "es sieht doch fast soaus als ob Erik and sons der nachfolger ist"
- "jedenfalls nicht normal. Das zu behaupten ist mehr als nur Fahrlässig."
- "Eindeutig, die Marke dient dem rechten Lifestyle."
- "Leider zeigt "Eris-and-Sons" keine eindeutigen illegalen Parolen oder Symbole"
Mein Fazit:
Erich und alle seine Söhne sind Nazis! Sieht eindeutig so aus. Muss unbedingt im "Wissen"-Teil so bleiben.
21.
18.05.2008
um 12:00
Also mir sind die Klamotten einfach mal zu teuer!
Was mir aufstößt: warum werden Symbole, die schon weit vor der NS-Zeit genutzt wurden, immer nur im Kontext derselben gesehen?
Rafael Seligmann sagte einmal auf die Frage, warum er noch deutsch spreche, was ja die Sprache der Täter sei: "Hitler schlief in einem Bett, soll ich deshalb auf dem Fußboden übernachten?"
22.
18.05.2008
um 12:15
...ist schon krass was hier abgeht...ich selber trage thor steinar....und bin kein nazi...kaum zu glauben oder? aber ja das gibt es auch....finde die marke sehr modisch...(...)ich dachte man lebt in einer demokratie...wenn ich thor steinar tragen will, will ich die tragen...
Hallo, wir haben Teile Ihres Beitrages gelöscht, weil sie off-topic waren. Außerdem noch einmal der Hinweis: Wir sind hier an einer sachlichen Diskussion zum Thema Rechtsextremismus interessiert. Moderator_JW
23.
18.05.2008
um 12:16
Tja, denken...
Der Mensch denkt, Gott lenkt - der Mensch dachte, Gott lachte!
24.
18.05.2008
um 12:18
@strom: Da bleibt nur noch der Kleidersack
25.
18.05.2008
um 12:33
naja mal sehen was als nächstes kommt....bald ist jeder ein nazi der seinen hund odin nennt...und jeder skandinavier der mit vornamen thor heißt (ja das ist dort ein normaler vorname) ist dann auch ein verbündeter der deutschen nazis....
26.
18.05.2008
um 13:37
Um wieder zum Thema zu kommen: DANKE! Ich wußte bislang nichts über diese Marke, werde mir jedoch trotz der hohen Preise einige Produkte erwerben - aus Protest gegen Vorurteile!
27.
19.05.2008
um 19:30
Ich "werfe" einmal einen Link in die Runde:
http://www.turnitdown.de/599.html
Dort steht klipp und klar, warum ein ehemaliger Mitarbeiter, Udo Siegmund, auf den die Domain von Thor Steinar angemeldet ist, dem rechtsextremen Spektrum zugeordnet wird.
Interessant sind hierbei der Name und der Ort, welche im Impressum der Homepage von Eric und Sons stehen... Parallelen zu Thor Steinar sind vermutlich nur Zufall.
28.
19.05.2008
um 23:02
Ich habe einmal "ein Auge" auf Ihren Link geworfen.
Und kann nicht so recht verstehen, weshalb die "taz" in Nr. 7714 vom 13. Juli 2005, Seite 21, deren Seriosität wohl vergleichbar derjenigen des von Ihnen zitierten "Antifaschistischen Info-Blatts" ist, gar Gegenteiliges zu berichten wusste:
"In der taz hamburg vom 4. Juli 2005 war unter der Überschrift "T-Hemden aus rechter Hand" zu lesen, dass durch die Firma Mediatex GmbH hergestellte und vertriebene Bekleidung der Marke Thor Steinar von Neonazis hergestellt wird. Dieser Vorwurf ist nicht zutreffend. ..."
Sind sich nicht mal die Antifaschisten einig?
29.
22.05.2008
um 11:49
Auf Wunsch der Moderation nun mein Beitrag hierher verschoben ...
Ein guter informativer Link zu der Marke.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/;art270,249...
(Dort geht es um das Verbot der Kleidung)
Außerdem findet sich einiges bei Wikipedia (allerdings sind einige Quellen nach meiner Meinung zu einseitig geprägt)
Nichtsdestotrotz ist die Marke und Mitarbeiter eindeutig dem rechtsextremen Rand zuzuordnen. Nicht ohne Grund ist das Tragen der Marke in vielen Fussballstadien verboten.
Trotzdem die Firma das Logo auswechselte - vorher waren die Runen wegen Verstoßes gegen §86a StGB verboten worden - ist diese Firma eindeutig zuzuordnen.
Darum WEG MIT DEM DRECK.
30.
04.06.2008
um 22:34
Leider entdeckt man gute Seiten immer viel zu spät... aber was solls, hier mein Senf dazu:
Ich habe mich auf der Seite von "Erik and Sons" mal ein wenig umgesehen. Man kommt auf die Seite, und oben im Banner, rechts neben dem Logo, sieht man eine Fjordlandschaft mit dem Schriftzug "Viking Brand". Meine erste Assoziation war dann: mit Erik scheint wohl Eiríkr inn rauði gemeint zu sein, der erste Besiedler Grönlands, wie man der Eiríks saga rauða wohl ziemlich wahrheitsgemäß entnehmen kann. Warum kam Eiríkr nach Grönland? Er wurde wegen Totschlags von Island verbannt, er war also ein Geächteter, ein Außenseiter in der Gesellschaft. (Zu seinem berühmtesten Sohn nur kurz: Leifr Eiríksson war der erste Eruopäer, der nordamerikanischen Boden betrat, er wurde von Óláfr Tryggvason zum Christentum bekehrt, im Gegensatz zu seinem Vater, der Heide blieb.)
Dann führte der erste Weg zu den T-Shirts, unter denen sich einige interessante Exemplare befanden:
- "Wutreiter", mit dem Versuch germanischer Langzeilen inklusive Stabreim.
- "Ice", mit einer Runeninschrift im älteren Fuþark, jedoch in englischer Sprache verfasst: 'land of ike', wobei das k für ein c stehen muss, welches es im älteren Fuþark nicht gab
- "Wolfgard", auf dem neben 'Nordic Saga' im Hintergrund in Runen das Wort "Fenrir" steht. Fenrir oder der Fenriswolf war der Sohn von Loki, der zu Ragnarök Óðinn (Odin, Wotan) verschlingen wird
- "Fiskekurs", ein Angelkurs also, hierbei sei nur auf den Fisch als eines der typischen Symbole für Jesus verwiesen
Dazu noch ein Sweatshirt:
- "Memel Expedition", die Memel als der Fluss, der als Ostgrenze in A. H. H. von Fallerslebens 'Lied der Deutschen' gilt (1. Strophe[!]). Der Schriftzug 'Eastward Ho' klärt auch über die geographische Lage der "Expeditionsteilnehmer" auf.
Die Ornamentik auf den Kleidungsstücken ist übrigens sehr üblich im wikingerzeitlichen und mittelalterlichen Skandinavien (Bildsteine auf Gotland, Stabkirchen in Norwegen etc.)
Noch ein kleiner Hinweis:
Das Logo, also der Kreis mit einem senkrechten Strich, durch dessen Mitte ein kürzerer Strich von links oben nach rechts unten geht, bezeichnet im (älteren und jüngeren) Fuþark den Buchstaben 'n'.
Auch wenn meine Darstellung wohl nicht ganz uneindeutig war, überlasse ich es jedem persönlich, es zu interpretieren.