Frage

Warum ist es so schwierig, über bestimmte Themen zu diskutieren?

Bild von media01

Es gibt so Themen, bei denen mir eine Diskussion manchmal extrem schwer fällt, weil ich von vorneherein das Gefühl habe, jemand könnte meine Meinung in den falschen Hals bekommen.
Ich bin nicht ausländerfeindlich, ich habe Freunde, die aus dem Ausland kommen und in Deutschland leben und ich wohne in einem Viertel, in dem die Mehrzahl der Bewohner ursprünglich aus der Türkei kommt. Weder in meiner Familie, noch meinem Freundeskreis ist Rechstsextremismus ein Thema.

Ich bin aber z.B. der Meinung, dass man, wenn man sich entscheidet in einem Land zu leben, das nicht das eigene Heimatland ist, dessen Sprache lernen und sich den dortigen Gepflogenheiten anpassen sollte (was nicht bedeutet, dass man seine Religion oder Kultur an der Tür abgeben soll). Wenn ich mich entschließen würde, in die USA auszuwandern, würde ich Englisch lernen oder wenn ich in ein muslimisches Land auswandern sollte, würde ich mir vorher Gedanken darüber machen, ob sich die dortige Kultur mit meinem Weltbild in Einklang bringen lässt. Wenn dem nicht so wäre, würde ich nicht hinziehen.

Wenn ich jetzt also mit jemandem über das Thema Migranten diskutiere, habe ich immer das Gefühl, ich müsste mich dafür verteitigen, dass ich sachlich Kritik übe. Es ist als würde dieses Damokles-Schwert "Nazi" immer über einem schweben.
Ich bin deutlich nach dem Zweiten Weltkrieg geboren worden und ich finde es wichtig, über die Zeit Bescheid zu wissen, um sicherzustellen, dass so etwas nie wieder passiert. Ich bin auch besorgt darüber, welche rechten Strömungen es in diesem Land immer noch/wieder gibt, aber ich finde, man muss einen Weg finden, über schwierige Themen zu diskutieren, ohne dass einem der Begriff "Rechter" instrumentalisiert aufs Brot geschmiert wird.

Allein diesen Post habe ich jetzt sechsmal gelesen und habe immer noch das Gefühl, man könnte mich falsch verstehen. Diese permanente Schuldgefühl, dass auch die Generationen nach dem WW2 verfolgt, macht den Umgang und das Zusammenleben mit unterschiedlichen Kulturen nicht unbedingt leicht, weil man dauern das Gefühl hat, alles, was man sagt, wird durch den "Rechtsextrem?"-Warndetektor wahrgenommen.

Leser-Kommentare (72)

  1. 1.

    Bild von AlterEgo37

    Ich glaube Deinen Post richtig zu verstehen :)
    In Bezug auf Integrierung eines Zuwanderers hast Du den Finger drauf. Wenn ich irgendwo ausserhalb meines Kulturkreises leben möchte, muß ich mich zwangsläufig mit der neuen Kultur arrangieren und Sie akzeptieren.

    Die Antwort, warum Dir die Diskussion über dieses Thema so große Probleme bereitet hast Du Dir schon selbst gegeben...
    : "...Es ist als würde dieses Damokles-Schwert "Nazi" immer über einem schweben."

    Deswegen Diskussionen zu fürchten ist falsch. Vertritt Deine Meinung wie Du es hier machst, mache aber immer deutlich, daß Du GEGEN die rechten Auswüchse bist.

    MfG

  2. 2.

    Bild von hirnbesitzer

    jop, genauso geht es mir auch...
    ich denke in unsrer zeit wird nicht mehr zwischen rechts und rechtsextrem unterschieden... leider... ich habe das seit dem kindergarten eingebeult bekommen... bevor ich mir selber eine meinug bilden konnte, war ich der meinung, dass alles was gegen ausländer ist, von den nazis kommt... ich habs ja so immer von den lehrern, TV, etc zu hören bekommen... wirklich unparteiisch war das nicht... und das dürfte eig. nicht sein...
    wenn mich jemand gefragt hat,was besser sei, linksextreme oder rechtsextreme, hab ich mich für die linksextremen entschieden... obwohl beide gleich besch.... sind.

  3. 3.

    Bild von pinetop

    Es ist wirklich heikel über Migranten, fremde Kulturen und Interkulturalität zu reden. Eine mißverständliche Wortwahl oder ein versehentlich falscher Klang in der Stimme und schon schrillen die Alarmglocken der Gutmenschen.
    Hier gilt es, vorsorglich auf eine einwandfreie Einstellung zur freiheitlichen Grundordnung hinzuweisen und dann nüchtern Kritik zu formulieren.
    Ich finde aber, dass auch die Nachkriegsgenerationen eine Verantwortung haben. Eine Pflicht, aus der nationalsozialistischen Diktatur zu lernen.
    Es gibt einige Werte, für man eintreten sollte. Die Demokratie, eine grundsätzliche Fremdenfreundlichkeit und eine Kultur des offenen Diskurses.
    Das höchste Gut ist aber das Eintreten für die Freiheit.
    Und hier ist der Punkt, wo Kritik an den Gutmenschen - auch in den Medien - deutlich gemacht werden muss. Viele haben die Neigung, der Fremdenfreundlichkeit - hier besser Xenophilie - einen höheren Wert als der Freiheit zuzumessen. Menschenrechtsverletzungen, Geringschätzung der individuellen Freiheit und der Demokratie, die Gleichberechtigung der Frauen in einer archaischen Herrschaftsform werden zu oft unter den Teppich gekehrt. Die Romantisierung von nicht säkularen Gesellschaftsordnungen kann niemals eine Lehre aus dem Ungeist von 33 bedeuten.
    Ich glaube nicht, dass Nazitum eine ernste Gefahr für Deutschland darstellt. Eine philosophische Diskussion erübrigt sich mangels Masse und eine Machtergreifung ist nicht zu befürchten. An ein zweites 1933 glaubt wahrscheinlich kein Mensch in der Zeit.
    Nazitum ist einfach nur schändlich und beschädigt das deutsche Ansehen. Die Bekämpfung ist eine Aufgabe der staatlichen Organe.
    Allerdings kann eine Debatte über den Naziungeist von der eigentlichen Gefahr ablenken. Mit dem allumfassenden Anspruch des Islams steht der dritte Totalitarismus vor der Tür.
    Deshalb tut die Giordano Bruno Stiftung als Mitveranstalter einer Kritischen Islamkonferenz mehr(!) für die Freiheit als die Zeit.
    pinetop

  4. 4.

    Bild von Kreaven

    Herzlichen Glückwunsch @media01. Du erkennst das übel an der Sache schon selbst und richtig. Tag für Tag bekommen wir eingebläut wie schlecht es damals war und wie schlecht wir immer noch sind, ein gesundes Nationalbewustsein ist nur wärend einer WM möglich. Die Medien veralgemeinern dermaßen und trichtern uns eine immer wärende Schuld ein, dass ist schon nicht mehr feierlich. Übrigens schließt das diese Seite mit ein. Der KZ Film war doch nichts anderes als Schuldgefühle einhemmern. So schrecklich diese Gräuel auch waren, sie sind Vergangenheit und irgendwann ist auch mal gut, die heutige Generation trägt keine Schuld mehr und vergessen tun wir sicher auch nicht, auch wenn man mal ein Denkmal weniger hat.

    Leider mussten wir einen Teil dieses Beitrags löschen, da er nicht unseren Diskussionsregeln entsprach. http://www.netz-gegen-nazis.de/seite/unsere-...
    Moderator_JK

  5. 5.

    Bild von Christian

    @Media01: Ich finde, damit kann man umgehen. Nahezu alle demokratischen Parteien fordern heute Integrationsbemühungen vom Migranten. Es wird sich sehr offen darüber ausgetauscht, was Ausländer und Deutsche mit Migrantionshintergrund zu leisten haben und was sie dafür erwarten dürfen. Ich finde, das ist auch gut so.
    Dass man dazu gezwungen ist, eine gewisse sprachliche Sensibilität zu wahren, ist ja nichts Schlimmes. Erstens hat das den Hintergrund, dass ethnische Gräben nicht noch vertieft werden. Genau das passiert, wenn pauschal gegen Ausländer oder Muslime gehetzt wird.
    Zweitens bewies ja kürzlich Roland Koch, dass man sich nicht einmal daran halten muss.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Christian

  6. 6.

    Bild von Irritierter Bürger

    Meine Vorredner haben vollkommen Recht.
    Es wird eine regelrechte Jagd veranstaltet die sich nicht nur gegen Nazis richtet, sondern gegen den Bürger im allgemeinen. Etliche Organisationen leben davon. Insbesondere Linke Kreise sind daran interessiert abzulenken.
    Es wirde nicht der Extremismus als Gesamtheit als Problem betrachtet, sondern nur ein Teil.
    Sämtliche Diskussionen die sich mit Problemen beschäftigen die durch die Linke Meinungsmache entstanden sind, werden mit der Nazi-Keule erschlagen.
    Was sagt man heute? Das ist mir zu Nazi.
    Nazi ist nicht mehr auf die Nazis an sich bezogen sondern bezieht sich auf alles was den Meinungsmachenden Medien nicht gefällt.

    Diese Einstellung führt dazu , das jeder Satz der sich nicht gegen "reine" Deutsche richtet sofort als, daß ist mir zu Nazi gesehen wird.
    Es ist mittlerweile soweit ,dass man von hinzugezogenen Deutschen hört, dass es vor 20 Jahren wesentlich besser war. Diese Nazi-Hysterie führt dazu , das immer mehr anständigen MEnschen Nazi zu sein unterstellt wird.
    Die Grünen haben in Thüringen dafür gesorgt, das eine Biermarke ihre Aufschrift geändert hat. Weil seit 1888 darauf stand. Das diese Marke 1888 gegründet wurde hat keinen interessiert.
    Im Moment wird gegen ein Mädchen verhandelt das einen Nazi-Überfall vorgetäuscht haben soll, und auch dann noch von einer Grünen für ihren Mut geehrt wurde als schon Ermittlungen gegen sie liefen.
    Diese Liste lässt sich ewig fortsetzen.

    Leider mussten wir einen Teil dieses Beitrags löschen, da er nicht unseren Diskussionsregeln entsprach. http://www.netz-gegen-nazis.de/seite/unsere-...
    Bitte bleiben Sie sachlich und beim Thema.
    Moderator_JK

  7. 7.

    Bild von 123qwer

    @Irritirer: da stimme ich volkomen zu!!
    wie kann man jemandem einen Preis geben wenn schon der Verdacht herrscht das er einfach nur lügt!

    Leider mussten wir einen Teil dieses Beitrags löschen, da er nicht unseren Diskussionsregeln entsprach. http://www.netz-gegen-nazis.de/seite/unsere-...
    Moderator_JK

  8. 8.

    Bild von murmeli

    @ media01...

    Ich kann Deine Bedenken sehr gut nachvollziehen.

    Würde man parteien- und organisationsübergreifend tatsächlich das bekämpfen, was im klassischen Sinne Rechtsextremismus ist - wären wir heute sehr viel weiter.

    Der "Kampf gegen Rechts" dient dagegen meines Erachtens allzuoft separaten parteipolitischen Interessen. Es gefällt so manchen Linksaußenparteien, das bürgerlicher Lage unter den Generalverdacht, zumindest in Teilen, rechtsextremistisches Gedankengut zu teilen, zu stellen.

    Ich finde das sehr traurig, weil ich der Meinung bin, daß sich darin niederschägt, daß die angebliche Sorge um die Demokratie für manche nur ein Feigenblatt für Separatinteressen darstellt.

  9. 9.

    Bild von media01

    Ich muss vielleicht noch etwas klarstellen: Ich würde mich nicht als konservativ (da viele hier das mit "rechts" gleichsetzen) bezeichnen, sondern ich zähle mich zu der liberalen Fraktion.
    Ich beziehe meine Ansichten zu Migration/Integration auch nicht auf speziell auf Muslime (Freunde von mir sind Amerikaner, sprechen auch nach Jahren hier kaum Deutsch und da nörgel ich genauso) und überhaupt war das nur ein Beispiel für das generelle Problem, dass es schwer ist, die Grenze zu ziehen, was man sagen darf bzw. ab wann man das Gefühl hat, man müsse sich erst ins richtige Licht rücken.
    Ich finde, dass das Zusammenleben in einer Gesellschaft beinhaltet, dass man offen über Dinge reden kann und ich bin generell der Erste, der jemandem über den Mund fährt, wenn er in meiner Gegenwart tatsächlich einen ausländerfeindlichen Spruch bringt.

    Ich möchte mich also nochmal klar von allen "auch nur leicht rechts" Tendenzen abgrenzen. Ich bin auch der Ansicht, dass das "Vermächtnis", das uns die Nazis hinterlassen haben, etwas ist, mit dem auch meine Generation noch umgehen lernen muss, aber ich gehe völlig konform mit allen, die keine Lust darauf haben, permanent mit Schuldgefühlen durch die Gegend zu laufen.

    Ich war beispielsweise mal bei einem Vortrag, den Paul Spiegel (damals Präsident des Zetralrats der Juden) in unserer Uni gehalten hat, und habe hinterher mit ein paar Leuten während einer Diskussion gesagt, dass ich einige seiner Ansichten nicht teile. Und plötzlich hatte ich das Gefühl "Jetzt haste den Stempel 'Antisemit'". Das kann es doch irgendwie nicht sein.

  10. 10.

    Bild von NichtDieMama

    Also verstehen kann man dies schon. Die sogenannte Integrationsdebatte läuft aber auch nicht erst seit gestern, und wird meist auch sehr differenziert und fair geführt.

    Die Frage ist auch, wie jemand an das Thema herangeht, bzw. was damit bezweckt wird.

    Bei rechtsextremen ist die Sache ja klar: Sie behaupten frech, Integration funktioniere nicht, niemand wolle sich integrieren, usw. Sie möchten Ablehnung gegenüber Ausländern schüren, sie Ausgrenzen und ihrem rassistischen Hass eine Argumentative Grundlage geben.

    Man kann aber auch als Grüner z.B. mehr Sprachkurse für Einwanderer fordern, denn diese Forderung ist durchaus im Sinne der Einwandernden und deren Kinder, denn die Sprachfähigkeit ist ein (nicht der einzige) Schlüssel zur Bildung.

    Und auch als Grüner, Sozialdemokrat, Liberaler, Linker und Konservativer kann man von Einwanderern verlangen, Errungenschaften in der westlichen Entwicklung mitzutragen. Dazu gehören nicht nur die Ablehnung von patriarchalen gesellschaftlichen Strukturen, sondern auch die Demokratie als solche, und die Anerkennung der im Grundgesetz verbrieften Rechte und Verbote.

    Da sich in Diskussionen dieses Themenbereichs jedoch gerade im Internet rechtsextreme sehr gerne einmischen, und sich dabei in ein scheindemokratisches Gewand hüllen, um am Ende trotzdem den rechtsextremen Argumentationsleitfäden zu folgen, bei dem am Schluss immer "Ausländer Raus" steht, ist es nicht verwunderlich, dass der eine oder andere User mit Argusaugen auf die Tendenzen der Aussagen achtet. Ich halte das nicht für generell falsch, aber man kann es halt auch falsch machen, z.B. zu früh die Alarmglocken läuten.

    Was man evtl. tun kann, ist eine klare Position zum jeweiligen Thema zu beziehen, die nicht mit rechtsextremen Positionen(z.B. völkisch-nationale Denkkategorien, Rassismus, usw.) verwechselt werden können.

  11. 11.

    Bild von Bibi

    Ich kann Deine Ängste sehr gut verstehen! Heutzutage wird man sehr schnell als Nazi abgestempelt, nur wenn man eine eigene Meinung hat.Ich find jeder sollte seine Meinung äußern können!!!

    Ich denke auch, dass Imigranten sich der Gesselschaft anpassen sollten. Wie du es geschrieben hast, wenn ich in ein anderes Land gehe, versuche ich mich auch anzupassen!! Das hat aber für mich nichts mit Glauben oder Religion zu tun, glauben kann jeder was er will! Ich denke nur Imigranten( die in Deutschland leben)sollten sich mit der deutschen Sprache und den Gesetzen, etc. auseinandersetzen! Es gibt genug Angebote für Ausländer um die deutsche Sprache zu lernen!

    Bitte wahren Sie einen sachlichen Ton.Teile des Beitrags wurden wegen Pauschalisierungen gelöscht. Moderator_Sm

  12. 12.

    Bild von Fridolin

    Ich empfinde diese Diskussion als wichtig. Weil sie trifft einen Punkt, wo nach wie vor ein Schwarz-Weiss-Denken gepflegt wird, was zu nichts Gutem führt.
    Ich hatte Gelegenheit, einige Jahre in der wirklich demokratischen deutschen Republik zu leben (die, die diesen Titel im Namen trug), und damals konnte man in ganz ähnlicher Weise nicht frei reden wie heute: Sobald man etwas Gutes über die BRD sgate, hörte das Gegenüber heraus, man sei gegen die DDR eingestellt. Und wenn man etwas Gutes über die DDR sagte, dann hörte das Gegenüber, dass man gegen die BRD sei. Dies geschah übrigens gleichermassen im Gespräch zwischen den DDR-Bürgern als auch im Gespräch zwischen DDR-Bürgern und BRD-Bürgern. Auch einem Westdeutschen durfte man nichts Gutes über die DDR sagen, ohne in Verdacht zu kommen, ein Kommunist zu sein.
    Was ist das? Das ist ein offenbar unfreies Denken. Das ist permanente Verdächtigung, Gesinnungsschnüffelei, statt freier Dialog von Eigen-Denkern. Nicht die Sache an sich war wichtig, sondern eine angenommene gute oder schlechte Gesinnung.
    Also musste man sich anpssen: dem DDR-Lehrer nur Schelchtes über den Westen sagen, und dem Pfarrer was Kritisches zur DDR. - So habe ich das jedenfalls öfters, öfters erlebt.
    Heute wird diese Art Gedankenmisstrauen auf modifizierte Art fortgesetzt. Und das finde ich nicht gut. Es führt zu NICHTS.
    Der Andere ist immer der Böse, weil er das in sich tragen könnte, was man selbst in sich trägt, aber nicht gern zeigen möchte.
    Also, der Blick auf die Bösen anderen verhindert nur, sich selbst kennen zu lernen in seinen guten und schlechten Seiten.
    Und er verhindert vor allem zu sehen, wie viel von dem Bekämpften man selbst in sich trägt.
    So, und jetzt melde ich das.

  13. 13.

    Bild von 123qwer

    Dieser Beitrag wurde gelöscht, da er nicht unseren Diskussionsregeln entsprach. // Moderator_MO

  14. 14.

    Bild von gegen

    Nun, es geht hier nicht um Nazi sein oder nicht, sondern wie man die Diskussion führt. Hat sie einen rassistischen Beigeschmack oder wird sie ganz offen geführt. Wenn man von Migration redet, ist es sicherlich auch wichtig, dass man schaut wie die letzten Jahre Migranten bei uns behandelt wurden. Denke, dass die Integrationsfehler der vergangenen Jahre und Jahrzehnte dazu beigetragen haben. D ist seit langem ein Einwanderungsland und das ist auch gut so, nur bis heute weigern sich politische Strömungen dies zu akzeptieren und dementsprechend politisch zu handeln. Ich erinnere zum Beispiel an die "das Boot ist voll" Kampagne von CDU und SPD ende der achtziger. Wenig später standen Flüchtlingsheime und Wohnhäuser von Migranten in Flammen.

    Daher ist es mir auch egal, ob sich ein Nazi oder der Fraktionsvorsitzende der Linkspartei Oskar L. rassistisch äussert. Rassismus gehört immer bekämpft!!!

    Ach ja noch was:

    Ich glaube nicht, dass Nazitum eine ernste Gefahr für Deutschland darstellt. Eine philosophische Diskussion erübrigt sich mangels Masse und eine Machtergreifung ist nicht zu befürchten. An ein zweites 1933 glaubt wahrscheinlich kein Mensch in der Zeit.
    Nazitum ist einfach nur schändlich und beschädigt das deutsche Ansehen. Die Bekämpfung ist eine Aufgabe der staatlichen Organe.

    Nun vielleicht nicht für den angepassten Durchschnittsdeutschen der eine weiße Hautfarbe hat, nicht jüdischen Glaubens ist, oder zu mindest dies nicht zeigt, heterosexuell ist, ......
    Aber was sagen die Angehörigen der über 100 seit der "Wiedervereinigung" durch rechte Gewalt Getöteten dazu??

  15. 15.

    Bild von Pankraz80

    Schau mal nach Berlin, nach Hamburg, Offenbach, Frankfurt - das Boot IST voll! Wenn die Politiker das nicht sehen und immer weiter Einwanderung in die unteren Schichten zulassen, ohne Integration abzuverlangen (nicht anzubieten oder sonstwas, sondern für das Aufenthaltsrecht vorauszusetzen!), haben wir bald auch hierzulande die Zustände der Pariser Vororte.

  16. 16.

    Bild von Frundsberg

    Moin
    eine Diskussion wird hier angesprochen,die von Seiten der Befürworter der massenhaften Einwanderung defakto schon verunmöglicht wurde.
    "Was die aufnehmende Gesellschaft erwarten darf?": nichts,denn volles Ausleben der ursprünglichen,mit dem GG oft genug nicht kompatiblem Kulter wird ja eingeklagt und auf der Islam-Konferenz sogar mit unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehenden Organisationen wie Millis Görüs ausgehandelt.
    Die "Forderungen" laufen hier einseitig zulasten der aufnehmenden Gesellschaft und jeder,dem das nicht passt,kriegt die Nazi-Keule.
    Daran ist solange nichts zu aendern,wie noch alt-68er und Deutsch-Hasser in Medien und Politik vorhanden sind.
    Gruss
    Frundsberg

  17. 17.

    Bild von Jonas

    @media01:
    Wenn man sich in diesem Forum etwas umschaut, dann wird einem ganz schnell deutlich weshalb es so schwierig ist, "über bestimmte Themen zu diskutieren".
    Diese Themen sind nämlich die Einfallstore, mit denen auch die offensichtlichen Nazis hier immer wieder versuchen, die Diskussion vom Thema der Seite wegzulenken. Erst nach ein paar ihrer Kommentare merkt man dann, dass der Tonfall schärfer wird und so langsam der Nazi zum Vorschein kommt.
    Da ist unsere Gesellschaft eben schon sehr sensibel geworden. Zu Recht, wie ich meine.

  18. 18.

    Bild von Christian

    Lieber Frundsberg, lieber Fridolin,

    Ohne euch in diese Ecke stellen zu wollen: das mit der Gesinnungsdiktatur ist ein Argument, das auch Nazis immer wieder bringen. Sie nutzen es, wann immer sie die Grenze der Menschenwürde und/oder des guten Geschmacks überschritten haben, um dann ihrerseits zu postulieren, dies hier könne ja wohl keine Demokratie sein. Dazu einige Bemerkungen.
    Erstens hat jede Freiheit Grenzen. Ich habe nicht das Recht, Angela Merkel als Sodomistin zu bezeichnen. Ich darf niemanden dazu auffordern, einen anderen zu töten. Solche Einschränkungen existieren zu Recht, denn derartige Äußerungen schränken andere in ihrer Freiheit ein. Wenn es in diesem Land verboten ist, ganze Ethnien oder Volksgruppen aufgrund ihrer biologischen Merkmale herabzusetzen (nichts anderes tun ja Rassisten), passt das für mich genau in diese Logik. Solche Argumentationen schädigen das soziale Gefüge einer Gesellschaft.
    Niemandem von euch nehme ich recht ab, dass er eine solche, wirklich grenzenlose Meinungsfreiheit befürworten würde. Also geht es darum, wo diese Grenzen gesetzt werden.
    Dass die ZEIT hier in diesem Portal nicht über alles, sondern über Rechtsextremismus sprechen möchte, finde ich legitim. Man kennt ja die "Wortergreifungsstrategie" der Nazis.
    Dass in Deutschland insgesamt nicht über Ausländerkriminalität gesprochen werden darf, halte ich für unwahr. Das hat ja spätestens der Hessenwahlkampf gezeigt. ich glaube eher, dass dieses Postulat inzwischen sehr bewusst politische eingesetzt wird, um immer noch einen Schritt weitergehen zu können. Bis dann am Schluss endlich gesagt werden kann: Türken raus.
    Schaut, was pankraz 80 eben schrieb:

    Schau mal nach Berlin, nach Hamburg, Offenbach, Frankfurt - das Boot IST voll! Wenn die Politiker das nicht sehen und immer weiter Einwanderung in die unteren Schichten zulassen, ohne Integration abzuverlangen (nicht anzubieten oder sonstwas, sondern für das Aufenthaltsrecht vorauszusetzen!), haben wir bald auch hierzulande die Zustände der Pariser Vororte.

    Das darf man hier und das darf man woanders.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Christian

  19. 19.

    Bild von NochEinNickname

    Bei so einem Thema macht der Ton die Musik wie bei so vielen Sachen auch. Wenn ich lese:
    "Daran ist solange nichts zu aendern,wie noch alt-68er und Deutsch-Hasser in Medien und Politik vorhanden sind."
    dann habe ich eher den Eindruck, dass der Verfasser dieser Zeilen an einer sachlichen Auseinandersetzung nicht interessiert ist, sondern lediglich polemisch Stimmung machen will zu Lasten des Themas ansich. Denn das was dieser anderen vorwirft, praktiziert er auch, nur andersrum.

    So, und dann kommen noch Zitate, die nicht umbedingt sein brauchen, wie:
    "Die Medien veralgemeinern dermaßen und trichtern uns eine immer wärende Schuld ein, dass ist schon nicht mehr feierlich. Übrigens schließt das diese Seite mit ein. Der KZ Film war doch nichts anderes als Schuldgefühle einhemmern."
    Wo wird denn wo Schuldgefühle eingetrichtert, wenn man einen historischen Sachverhalt darstellt? Wer sich diesen Schuh anzieht, sollte sich Gedanken machen. Ich fühle mich nicht schuldig, weiß aber über die Verantwortung, die diese Generation damals damit uns aufgehalst hat. Damit kann ich aber leben, da ich mit dieser damaligen Ideologie, welche ich persönlich nicht "deutsch" finde - sondern eher idiotisch, nichts anfangen kann.
    Davon mal ganz abgesehen, dass dieses Thema "Schuld" mit Integrationspolitik eher nichts zu tun hat.

    "Warum ist es so schwierig, über bestimmte Themen zu diskutieren?"

    Weil es wohl nicht immer einfach ist, einen Sachverhalt oder eine Meinung/Kritik richtig zu kommunizieren, was man auch wirklich sagen möchte und das dieses dann auch noch richtig interpretiert wird. Das bedarf bestimmter Vorraussetzungen in Sachen verbaler und nonverbaler Kommunikation, die vielleicht nicht immer gegeben sind.
    Wiegesagt, der Ton macht die Musik, hüben wie drüben. Und Dein Ton war für mich persönlich sichtlich ok.

    Mit freundlichen Grüßen
    Olli

    ---
    Ein Idiot in Uniform ist immer noch ein Idiot! - Das Känguru

  20. 20.

    Bild von Pankraz80

    @ Christian
    Ich schätze deine abgewogenen Urteile sehr, sie unterscheiden sich damit von 98% der Beiträge in diesem Forum (sie "Sachbeiträge" eigerechnet). Aber in einem Punkt hast du gravierend Unrecht: Die Behauptung, dass in Deutschland nicht über Zuwanderung und Ausländerkriminalität gesprochen werden darf, ist unwahr, natürlich. Aber eine Haltung zum Thema Zuwanderung, die diese nicht befürwortet, wird im Diskurs als Nazi-verdächtig eingeordnet. Es ist nicht möglich, gegen weitere Zuwanderung in die Sozialsysteme - denn darum geht es; gegen Zuwanderung (zukünftiger) Leistungsträger habe ich nichts - einzutreten, weil damit die Staatsidee eines Einwanderungslandes berührt ist. Und dass Deutschland ein solches ist und bleiben soll, ist nun einmal sakrosant, das bestätigst du indirekt. Wenn du den Hessenwahlkampf ansprichst, bringst du selbst den Beleg, wie eine dieser Staatsidee zuwiderlaufende Haltung dämonisiert wird.

    In diesem Zusammenhang wird deutlich, dass Initiativen die diese Internetseite mit ihrem völlig entgrenzten "Nazi"-Begriff der Strategie der NPD, sich als Kampagneopfer darzustellen, Vorschub leisten. Diejenigen, die eben keine Nazis sind und trotzdem als solche bezeichnet werden, wehren sich natürlich zurecht dagegen - und legen damit die gerechtfertigten Argumentationsmuster vor, die ungerechtfertigter Weise auch von der NPD genutzt werden. Am Ende heißt es dann, die Behauptung "ich bin kein Nazi" kennzeichnet den tatsächlichen Nazi. Sobald man sich verteidigen muss, ist man ruchbar. Das erinnert mich fatal an die McCarthy-Zeit.

  21. 21.

    Bild von Redeath

    @ pankraz80

    Aber eine Haltung zum Thema Zuwanderung, die diese nicht befürwortet, wird im Diskurs als Nazi-verdächtig eingeordnet.

    Aber es muss auch möglich sein die Motivation hinter dieser Haltung zu kritisieren und es muss ebenso möglich sein sachlich über die Gründe dieser Einwanderung zu diskutieren.

    Ich glaube aber wir sind uns einig das die Mehrheit der Bevölkerung nicht in der Lage oder nicht Willens ist aussreichend zu differenzieren und das in jedem politischen Spektrum.

  22. 22.

    Bild von Fridolin

    Lieber Christian,
    danke, dass Du mich direkt angesprochen hast, sonst hätte ich nicht erkannt, dass Dein Beitrag einen Bezug zu meinem hat; DU schreibst:
    "Ohne euch in diese Ecke stellen zu wollen: das mit der Gesinnungsdiktatur ist ein Argument, das auch Nazis immer wieder bringen."

    Ich möchte darauf antworten:
    1. sprach ich nicht von Gesinnungsdiktatur, sondern Gesinnungsschnüffelei.
    2. wäre, denke ich, vor allem zu fragen, ob mit diesem Begriff etwas Wirkliches gesagt ist, ob er eine Realität abbildet, oder eine fixe Idee. Stell Dir einmal vor, Du nimmst eine innere Haltung ein, die nicht dem entspricht, was Dir von anerkannten Menschen oder Medien usw. als "Bild dir meine Meinung" anempfohlen wird. Meinetwegen, Du bist ein Verehrer vom Kölner Kardinal Meissner, der immer wieder mit seinen Beiträgen zur Familienpolitik o. dgl. auffällt. Jetzt gehe in Gedanken zu Meschen, mit denen Du vertraut bist oder Deinen Arbeitskollegen, und erkläre ihnen, wie Recht der Kardinal Meissner mit dieser oder jener Meinung hat. Was passiert dann? Wie fühlt sich das für Dich an? Hats Du nicht den Eindruck, alle denken jetzt, Du seiest Mitglied des Opus Dei...? Fühlst Du Dich nicht aussätzig?
    3. ist Deine oben zitierte Argumentationsweise für mich eine Kapitulation vor dem Eigen-Denken. Mit gleichem Recht könnte ich folgende Verbindung herstellen: Herr Hitler war Vegetarier und mochte Hunde. Sollte ich jemanden treffen, der Hunde liebt und Vegetarier ist, gehen bei mir die Alarmglocken an, weil ich annehmen muss, das sei ein Hitler-Verehrer.

    Ich denke, in diesem Beispiel ist es deutlich, dass man besser weniger assoziativ denkt (phantasiert).

  23. 23.

    Bild von samosa

    Die ganze Debatte driftet hier in eine Leitkulturdebatte ab, wobei keiner so genau weiss, was damit gemeint ist. Der eine verlangt, dass man die Sprache lernen muss, der andere, dass man sich gefälligst an die hiesigen Gepflogenheiten anpassen soll.

    Alles was ein Buerger in diesem Land zu tun hat ist sich an die Regeln des GG zu halten. Und jeder Mensch hat das Recht auf sein eigenes kulturelles Leben, solange es nicht gegen das Gesetz verstoesst. Offenbar haben einige aufrechte Demokraten jedoch ein massives Problem mit den Grundrechten dieses Landes, wollen aber auf keinen Fall dafuer kritisiert werden. Ich finde die hier vorherrschende Haltung, die fuer eine homogene Kultur plädiert in jedem Fall antidemokratisch.

  24. 24.

    Bild von Bogo

    Ich finde es nicht schlimm,wenn jemand soviel Taktgefühl besitzt manche Dinge auf sich beruhen zu lassen.Ich bin integriert, nur manchmal fühlt es sich einfach nicht so an.Wenn sich jemand eine Meinung über mich bildet nur weil ein anderer etwas tut was nicht in das Weltbild eines anderen passt,bin ich natürlich beleidigt und versuche mich zu verteidigen.Es gibt auch viele Dinge die ein Moslem z.B.nicht sagen sollte oder darf weil er dann als Antisemit oder Antiamerikanist gilt.Ich finde jeder kann sich nach gründlicher Information eine eigene Meinung bilden,aber er muss schon den richtigen Zeitpunkt und den richtigen Ort zum Vertreten seiner Meinung finden.Wenn ich bei Nazis, gegen Nazis wettere kann ich nicht erwarten,dass man mich versteht und so ist es halt auch bei uns Ausländern,wenn man dauernd gegen uns wettert,obwohl dann auch immer der Satz kommt:"Du bist ja nicht gemeint."Übrigens, mit dem Wort "Gutmensch" kann ich nicht's anfangen, kann mir der Verfasser des Textes Nr.3 diesese Wort mal genauer definieren?

  25. 25.

    Bild von Fallensteller

    Ausländerfeindlichkeit ist kein typisches Merkmal der Möchte-gern-Nazis. In konservativen Kreisen ist die Ablehnung weit verbreitet. Zwar wird einzelnen Familien im Kirchensprengel gerne geholfen, doch werden sofort Stacheldrahtzäune erstellt, sobald sich mehr in einem Haus zusammenballen und die Angelegenheit scheinbar virulent wirkt.
    So ist Mensch nun mal.
    Einer der großen Irrtümer ist, Nazis unterstellen wollen, sie wären damals grundsätzlich gegen Ausländer gewesen. Es wurde politisch unterschieden zwischen Guten und Bösen. Wie sagte doch Göbbels seinerzeit: "Wer Jude ist, bestimme ich."
    Wer die heutigen Nachahmer als Nazis beschimpft, hat aus der Geschichte nichts gelernt. Die Gefahr droht nicht von ganz rechts, sondern von halbrechts.

    Der Vernunft eine Chance!

  26. 26.

    Bild von gegen

    Wenn Migranten die seit Jahren hier leben auf der Straße angepöbelt oder gar angegriffen werden wird
    Liebend gern dann verbreitet, dass es sich um eine fremdenfeindliche Tat handelt.
    Rassismus fängt aber nicht da an, wo aus solchen Motiven jemand angegangen wird, er fängt da an, wo man behauptet, dass Menschen die hier leben Fremde und somit Menschen die nicht zu unserer Gesellschaft gehörende sind! Toll ist es auch wenn ein Afrodeutscher angegangen wird und man dann von einer ausländerfeindlichen Tat spricht....
    Nennt es doch einfach beim Namen, es ist schlicht und einfach Rassismus und der gehört bekämpft, egal von wem er kommt!!

  27. 27.

    Bild von Bogo

    Es ist aber das vorrangige Argument und darf nicht unter den Tisch gekehrt werden.Die Gefahr droht von jedem der sich nicht bildet und so verqueren Ideen auf den Leim geht.Ich denke auch nicht das man nicht darüber diskutieren kann,man kann sehr wohl und das macht die Sache ja so gefährlich.Jeder kann seinen Senf dazu abgeben,ob gebildet oder nicht.Das disskutieren mit gebildeten Menschen ist aber schwieriger und schwerer zu entkräften und ich wünschte es gebe mehr Betroffene die ihrer Stimme soviel Gewalt geben können wie manch ein Volksverhetzer.Das disskutieren mit ungebildeten Menschen aber ist sinnlos,denen kann man nur Nachhilfe in Sachen Menschheitsgeschichte empfehlen.Kriege entstehen durch die Machtgier einiger Weniger und durch die Unwissenheit, Vieler.

  28. 28.

    Bild von sunny1703

    Ich komme aus einer Familie,die mütterlicherseits selbst während der Nazizeit zu den Verfolgten gehörte,weil sie Sozialdemokraten oder Kommunisten waren.Einige davon mussten dafür mit ihrem Leben in den Lagern von Buchenwald bzw.Sachsenhausen bezahlen.Meine Erziehung war schon von dieser Vergangenheit beeinflusst.Eine der Dinge,die ich dabei sehr früh gelernt habe ist,dass eine der typischen Merkmale der Diktatur egal welcher Richtung, die Zensur ,die Unterdrückung einer sachlichen Diskussion ist.Dafür gehört das Zulassen von einer nicht beleidigenden Meinungsfreiheit zu den herausragenden Merkmalen einer demokratischen Leitkultur.Was ich hier in diesem Forum aber mitbekomme ist genau das Gegenteil dessen.
    (...) Diese Demokratie hat jetzt über 60 Jahre auf dem Rücken,und sie hält ganz sicher freie Meinungsäußerungen auch von den Rändern aus.Macht sie das nicht,fängt sie an sich selbst in frage zu stellen.Allerdings bemerke ich selbst in diesem Land eine gewisse Neigung zu immer mehr Gleichmacherei.So wie es natürlich keiner sachlichen Diskussion entspricht Ausländer und/oder Juden raus als Meinung zu artikulieren,ist es vom Staat bzw. dem ihm tragenden Parteien und auch den Medien sehr bequem Rechts-oder Linksextreme in eine Schmuddel- bzw illegale Ecke abzuschieben.Wenn sich Menschen insbesondere junge Menschen vom Staat abwenden und sich Alkohol,Drogen oder eben auch Parteien bzw Gruppierungen des politischen Randspektrums zuwenden,hat sich der Staat zu fragen,warum machen sie das.Es gilt an den Ursachen,meist sozialer Natur zu arbeiten und nicht mit Mitteln dem zu begegnen wie Verbote,Beobachtungen und Ausspähungen durch den Verfassungsschutz,mit also eher undemokratischen Methoden.Ausgrenzung ist also nichts weiter als ein "Ausländer raus" nur aus einer anderen Ecke.
    Und wenn diese Titulierungen mit den von Ihnen verwandten Begriffsbestimmungen als Norm angelegt wird,dann gibt es überall Nazis,bei uns in den USA in Russland,in Israel und und und.UND Es gibt sie bei uns unter den Menschen aller Parteien,ein Parteibuch ist oftmals nur ein Deckmantel für solche Denkstrukturen.Ebenso wie es sie unter den ausländischen Mitbürgern gibt.Wer bei uns nicht mit der existierenden Ausländerpolitik einverstanden ist und sie kritisiert,muss nicht deshalb aus der "rechten" Ecke kommen,sondern ebenso von der Linkspartei,den Grünen oder der CDU.Ich als jemand der in Berlin Schöneberg lebt,könnte Ihnen was zum Thema ausländische Mitbürger und ihr faschistoides Verhalten erzählen,gegenüber Homosexuellen oder Frauen,über Kinderspielplätze ,die sie besetzt haben, doch wäre das eine Verallgemeinerung die nicht der Wahrheit entspräche ,weil sehr viele hier sich eingegliedert haben und mit uns Deutschen gemeinsam leben möchten.Lassen wir alle Meinungen zu,solange sie nicht beleidigend sind,denn nur eine gesunde Meinungsvielfalt wird politisches Interesse und Interesse an der Demokratie wieder wecken und Dingen wie Extremismus entgegenwirken.Oder hat John Pilger doch recht,wenn er schreibt,dass unsere Medien nur noch die Meinung der Herrschenden wiedergeben dürfen!!??

    LiebeR sunny1703, wir haben Teile Ihres Beitrages gelöscht, bitte richten Sie Fragen oder Kritik an an unserer Seite den Diskussionsregeln entsprechend direkt per Kontaktformular an uns. Vielen Dank. // Moderator_NE

  29. 29.

    Bild von gegen

    @ sunny
    1. ich weis nicht, warum ich denen, die die Demokratie abschaffen wollen auch noch demokratische Mittel als Handwerkzeug in ihrem Kampf gegen die Demokratie/Freiheit zugestehen soll.
    2. Viele hier vergessen, daass nicht jeder Rassist ein Nazi ist. Rassismus war ein Bestandteil der NS Ideologie, aber eben nur ein Bestandteil. es gibt genauso Rassisten in den Demokratischen Parteien. Es gibt genauso Rassisten in den USA, Israel, Niederlande und weis Gott wo noch. Das bedeutet nicht, dass das alles Nazis sind!!!!!

  30. 30.

    Bild von Bogo

    @sunny170
    Sehr schön formuliert,als Migrant kann ich ihnen da zustimmen und auch als Deutscher Bürger.Das Problem liegt nicht nur bei einer faschistischen Einstellung sondern auch bei der mangelnden Toleranz einiger Islamisten.Nicht Deutsche haben das Problem miteinander,diese Gruppierungen haben das Problem in gegenseitiger Intoleranz.Die Sache mit den Medien verhält sich seit Jahrzenten so,dass die Meinungen ganz wegfallen und nur noch eine allgemeine Verblödung angestrebt wird.Also,von der Politik so gewollt,denn dann ist eine Schar von Schafen, leichter zu führen.Wenn wir aufhören zu diskutieren,weil es jemandem nicht gefällt, geben wir die Fäden aus der Hand.
    Dennoch muss es in einem Rahmen,gegenseitiger Toleranz geschehen und das kann man hier halt nicht immer garantieren.Beiträge werden nicht nur gelöscht weil sie der Naziszene entspringen,auch meine werden gelöscht,wenn ich meinem gegenüber nicht den korrekten Ton anschlage.

  31. 31.

    Bild von Moderator_NE

    Lieber Bogo, lieber Sunny1703, wenn Sie sich an die Diskussionsregeln halten, werden Ihre Beiträge auch nicht gelöscht oder editiert. Und nun möchte ich Sie bitten, wieder zum Thema der Diskussion zurück zu kehren. Vielen Dank.

  32. 32.

    Bild von sunny1703

    Sachliche Kritik an DER ZEIT,bzw der Zensur in diesem Forum wurde aus meinem Beitrag gestrichen,das halte ich eben für undemokratisch!
    @gegen...
    Weil ich glaube,dass ich mich nicht für demokratisch halten kann,wenn ich nur "meine" Form von Demokratie als Meinung zulasse,dann unterscheide ich mich nicht von einer Demokratie wie in der DDR.Wenn dieser Staat zu Mitteln der Gegner einer Demokratie greifen muss ,um sich vor Ihnen zu schützen ist er sehr schwach und hat seine demokratische Legitimation verloren,ähnlich wie die Weimarer Republik vor der Machtergreifung Hitlers. Dazu ist dieser Staat aber alleine durch seine globale wirtschaftliche Verflechtung eigentlich viel zu stark.Nichtveröffentlichungen oder zensur verhindert aber dennoch nicht,dass Meinungen und Ansichten sich in Bevölkerung breit machen.Wenn in dieser Gesellschaft 20-30 Prozent linken oder rechten Meinungen zumindest teilweise sympathisierend gegenüber stehen,dann ist es verflucht einfach sie zu irgendwas illegalem schrecklichem abzustempeln,anstatt wie schon erwähnt mal zu versuchen die wirklich Ursachen anzupacken.Zu diesem vor allem Sozialengagement scheinen aber weder die Politiker der herrschenden Parteien noch die meisten Medien fähig und willens zu sein.vermutlich mangelt es bei den Gehältern die dort verdient werden noch an Einfühlungsvermögen,ein Wandlitz gibt es zwar nicht von geografischen ,doch im Kopf trenne sich immer mehr von der großen Masse ,das ist für mich die wahre Ab-und bzw Ausgrenzung,da sind eher die wahren Nazis,nicht ein paar sozial allein gelassene Glatzen,die teilweise alkoholisiert aggressiv auftretend,irgendwelche dummen Parolen nachbrüllen ,nur um zu erschrecken,aber im Grunde nicht wissen wovon sie reden.

  33. 33.

    Bild von gegen

    @ sunny, ich spreche keinem rechten oder linken Demokraten das recht ab sich ohne Zensur zu äussern. Es geht darum, dass es durchaus angesagt ist neonazistische, menschenverachtende Äusserungen zu editieren oder löschen.
    Nicht nur weil es die §§ 86a oder 130 StGB gibt, sonder weil es auch hier demokratische Umgangsformen gibt.

  34. 34.

    Bild von meierdings

    Nun seid ihr aber weit vom Thema ab ...

    Keine Ahnung ob schon mal jemand nachgefragt hat:Warum soll es schwer sein über bestimmte Themen zu diskutieren? Wer sagt das überhaupt? Ist es wirklich so?

    Ich meine, wer mit Braunbatzen-Themen nichts zu tun hat und wirklich will, dass Rechtsradikale, Rechtsextreme, Faschisten, Rassisten und so weiter immer weniger werden und deren Gedankengut NICHT verbreitet wird, muss nicht irgendwie Angst haben in eine Nazi-Ecke gestellt zu werden.

    Ich persönlich kann sehr gut über den HC Witze machen OHNE ein schlechtes Gewissen zu haben und wer mich kennt weiß wie es gemeint ist. Seht mal bei Kamelopedia den Beitrag über den Holocaust. Da hatte ich echt keine Probleme einen Satire/Glosse/wasweißich Beitrag zu schreiben.
    Es wird immer wieder gerne (Anwesende User ausgenommen!) von der Neonazi-Ecke behauptet, dass man über gewisse Themen nicht reden kann. Das ist einfach nicht wahr! Man kann. Neonazis stellen sich immer gerne als Märtyrer hin um der Welt zu beweisen wie ungerecht sie behandelt werden. Mir kommen die Tränen ...

    Mein Rat: Fragen die gestellt werden IMMER hinterfragen! Stimmt die Behauptung in der Frage? Niemals sofort antworten wenn bestimmte Fragen auftauchen!

    Beliebt ist die Frage (so oder in ähnlicher Form):
    "Warum kann man nicht wertfrei über den HC diskutieren?"
    Oder:
    "Stimmt es, dass aus Judenknochen Seife gemacht wurde?" (das ist eine der beliebtesten Fragen von HC-Leugnern - es gab nie Seife aus Knochen der KZ-Opfer)

    Auch beliebt sind bei Neonazis Fragen, die die Begriffe "Rasse" oder "Volk" beinhalten.

    Da ist immer mit Vorsicht zu antworten!

  35. 35.

    Bild von manfred_martin

    mmq
    @ 29 & 33

    Rechte Demokraten kann und wird es nicht rechts = NAZI = undemokratisch

    Bei Rassismus gilt die gleiche Formel.
    Als guter Europäer und Bewohner dieser Welt kann ich nicht rassitisch sein

  36. 36.

    Bild von sunny1703

    @meierdings
    ja,Sie haben recht,wir sollten uns dem Thema zuwenden,doch es bleibt dabei,um es vernünftig zu diskutieren,sollte jeder seine Meinung schreiben können,das wird mir und anderen hier aber verwehrt,ohne dass ich mit der rechten Szene was zu tun habe.Im Gegenteil,ich traue mich,anstatt wie viele andere hier einfach nur mal abzugrenzen,der Auseinandersetzung mit ihnen offen zu stellen.

  37. 37.

    Bild von manfred_martin

    mmd
    @ sunny
    Zu Deinem obigen Beitrag über das Thema Schreibefreiheit - hier stellt sich die Frage wer bei uns die "Herrschenden" sind. Ich glaube es sind nicht die Regierenden, die so nur noch Lobbypolitk machen, sondern das Kapital. Frage mal einen Journalisten, was mit einer Zeitung passiert, wenn sie einen Artikel bringt, die einen Inserenten nicht gerade positiv darstellt. Wir haben, glaube ich, wenige Zeitungen (TAZ usw.) die relativ neutral sein können.

  38. 38.

    Bild von gegen

    @ manfred
    Mit Verlaub, dass was Du schreibst ist blödsinn.
    Klar gibt es rechte Demokraten. Ein Herr Beckstein z. B steht weit rechts von der Mitte mit seinen politischen Positionen, dennoch ist er bei weitem kein Nazi.

    Und ein Linker, der rassistische Positionen vertritt (Stichwort 'Fremdarbeiter' von Oskar Lafontaine z. B) ist ebenfalls kein Nazi.
    Logisch gibt es in der Linken auch Rassisten und Antisemiten. Aber nur weil Rassismus und Antisemitismus Bestandteile der NS-Ideologie sind, ist noch lange nicht jeder Rassist oder Antisemit ein Nazi!
    Ein wenig Differenzierung sollte schon sein!

  39. 39.

    Bild von sebgasner

    @ media01: Du regst dich über die fehlende Unterscheidung zwischen nazistischen und normalen, kritischen Äusserungen auf, aber gleichzeitig machst du selbst den Fehler, "rechts" und "rechts-extrem" nicht zu unterscheiden. Rechts gehört ganz normal zum demokratischen Spektrum, jedenfalls in den meisten Demokratien der Erde. Nur in D kann man entweder links sein oder höchstens noch Mitte, danach bricht das Spektrum ab, es gibt nur noch "rechts" = "Nazi".... Das ist eine sprachliche Vergewaltigung von allen Meinungen, die nicht "links" oder allenfalls noch "Mitte" sind.

  40. 40.

    Bild von manfred_martin

    Dieser Beitrag wurde gelöscht, da er nicht unseren Diskussionsregeln entsprach. // Moderator_MO

  41. 41.

    Bild von Bogo

    Welche Rechten hier gemeint sind ist doch allen klar,ganz einfach die Randalierer und Ausländer Raus Propagierer.Alles was Unruhe stiftet,halt.Die Ausländer werden auch alle in einen Hut gesteckt und die Linken und was es sonst noch so gibt.Das Normale Volk wird sich nicht die Mühe machen jede Ideologie für sich zu analysieren und den passenden Begriff dafür zu finden.Wenn es einen anderen Begriff dafür gibt kann ich den ja gern demnächst benutzen.

  42. 42.

    Bild von Pete

    Hallo media01 - die Frage, die du oben gestellt hast, hat mich auch schon sehr beschäftigt. Ich hatte mal so eine Art "Schlüsselerlebnis" - als ich einmal durch Skandinavien trampte (Ich war damals 19 Jahre alt - bin auch deutlich nach dem 2. WK geboren). Ich wollte nach Norwegen. In Dänemark hatte man mir gesagt, dass ich mich in Norwegen nicht unbedingt als Deutscher zu erkennen geben sollte, weil es viele Leute geben würde, die die Besatzungszeit noch nicht vergessen hätten. Also hab ich mich als Engländer ausgegeben - in Norwegen hatte ich dann jemand getroffen, der mich irgendwann gefragt hatte, aus welcher Gegend in England ich kommen würde - mir ist dabei schlagartig klar geworden, wie blöd ich mich eigentlich hier verhalte - da hab ich mich als Deutscher "geouted". Die Reaktion war, dass er sich riesig gefreut hatte, weil er viele deutsche Freunde und Bekannte hatte..usw. Ich hatte damals wohl auch das "Damoklesschwert Nazi" über meinem Kopf gesehen - allerdings war es in Wirklichkeit nicht "über" sondern "in" meinem Kopf. Die Norweger hatten es offensichtlich nicht gesehen. Ein Freund von mir hatte ein ähnliches Erlebnis in Israel.
    Ich denke Diskussionen über die Integration von Ausländern sollten so geführt werden, wie sie überall auf der Welt geführt werden. Sachlich - ohne irgendwelche eingebildeten Damoklesschwerter. Fakt ist sicherlich, dass jeder "Ausländer" (egal wo er herkommt) es schwer in einem fremden Land haben wird (egal wo dies sein mag), wenn er sich nicht den Gepflogenheiten des Gastlandes anpasst und die jeweilige Sprache nicht beherrscht. Gefährlich wird es erst dann, wenn bei solchen Diskussionen das "Gedankengut" der Hitlers und Konsorten verbreitet wird und damit die Opfer von damals verhöhnt werden. Dies zu verhindern ist vielleicht unsere geschichtlich begründete Verantwortung.

  43. 43.

    Bild von Rostockerin

    Ich bin der Meinung, dass Deutschland offen sein sollte für Menschen aus anderen Ländern und Kulturen. Wir dürfen dabei nicht vergessen, diese Menschen auch erfolgreich in unsere Gesellschaft zu integrieren. Das Lernen der deutschen Sprache und die gegenseitige Akzeptanz fremder Kulturen ist für ein friedliches Zusammenleben allerdings äußerst wichtig.
    Ich habe aber gerade hier in meiner Stadt immer wieder den Eindruck, dass die ausländischen Mitbürger doch eher unter sich bleiben, dass mangelnde Sprachkenntnisse ein friedliches und fruchtbares Miteinander oft ausschließen. Ich bin nicht sicher, ob das nicht auch daran liegt, dass hier in meiner Stadt immer wieder deutliche Hinweise auf rechtsextreme Gruppierungen zu finden sind. Außerdem nimmt bekanntlich die Entwicklung gerade hier in Mecklenburg-Vorpommern zu, dass unzufriedene (meist länger arbeitslose)deutsche Mitbürger in rechtem Gedankengut ihre Hoffnung für die Zukunft sehen. Daher ist für mich die Diskussion über meine Ansichten aus einem anderen Grunde schwierig. Wenn ich mich offen gegen rechtsextreme Gruppen äußere, muss ich auch einschätzen können, inwieweit mein Diskussionsgegner oder -partner überhaupt bereit zum Gedankenaustausch ist. Und diese Einschätzung ist hier sehr schwierig. Man darf sich dabei übrigens auch nicht unbedingt von äußeren Erscheinungsbildern leiten lassen.

  44. 44.

    Bild von Pete

    Hallo Rostockerin..

    ich finde deinen Beitrag sehr interessant, eine Äußerung macht mich aber sehr nachdenklich:

    "Wenn ich mich offen gegen rechtsextreme Gruppen äußere, muss ich auch einschätzen können, inwieweit mein Diskussionsgegner oder -partner überhaupt bereit zum Gedankenaustausch ist."

    Ich höre da eine Angst vor diesen rechtsextremen Gruppen heraus.
    Sprache und Diskussionen sind sowieso nicht die Werkzeuge, die diese Gruppen bedienen können. Deren Sprache ist ja meistens auf "Schlagworte" reduziert (wenn man von einigen sehr "geschliffenen" Agitatoren absieht, die sich selbst in der Tradition eines Goebbels sehen) und Diskussionen entsprechen nicht ihrem primitiven Weltbild. Dieses Weltbild ist ja von den dümmlichen Idealen ihrer Vorbilder geprägt (Führerprinzip - "Führer befiel, wir folgen dir").
    Ist es vor diesem Hintergrund nicht schon ein riesiger Erfolg, wenn "über" diese Leute diskutiert wird? Auch wenn man nicht "mit" Ihnen diskutieren kann? Es reicht doch auch, wenn man mit Leuten diskutiert, die vielleicht kurz davor stehen in diese Kreise abzustürzen und Diskussionen noch zugänglich sind. Wenn es solche Diskussionen in Deutschland vor 1933 gegeben hätte, wäre uns womöglich einiges erspart geblieben.

  45. 45.

    Bild von Nazisnichtmitmir

    Es ist so schwierig weil die meisten Leute das für ein kompliziertes Thema halten oder die Leute finden das jeweilige Thema vielleicht unangenehm .

  46. 46.

    Bild von manfred_martin

    mmd
    @ 38
    Da meine erste Antwort auf deine beleigigende Erwiderung gestrichen wurde, hier nochmal Fakten, die auch das beschr... Hirn verstehen müsste. Lafontaines Äußerungen waren nicht rassistisch, den er meinte nur, daß die Löhne für die sich Personen aus dem Ausland (meistens noch illegal) anbieten, nicht in unser Land passen. Hier ein link dazu

    http://www.stern.de/politik/deutschland/:Fern...

    Löhne unter 10,00€ sind nicht gut und führen zur Verarmung, und sicher lanfristik stärken sie auch die NAZIS. Arbeitgeber, die Ihr Geschäftsmodell auf Löhne um 5€ und wehniger aufbauen, sind in meinen Augen asozial (Deffination Duden).

    zu Herrn Beckstein hier auch ein link

    http://www.sueddeutsche.de/,tt1l2/deutschland...

    Becksteins Politik ist in meinen Augen ziehmlich nahen dem der NAZIS
    Dies beweisen viele Aussagen, die er vorallem als Innenminister von Bayern machte und vorallem die Angstmache vor Terror um den Polizeikontrollstaat durchtzsetzen.

    Ich glaube man muß Unterschiede machen, ob Ausländer zu uns kommen um mit Dumpingpreisen als Illegale unseren Arbeitsmarkt zu stöhren oder ob sie zu uns kommen, weil sie wegen Verfolgung, Krieg oder auch wegen Ihrer Armut nicht mehr leben können. Ich selbst habe Freund aus Afganistan, Irak, Kurdistan, Georgien und Libanon und kann desshalb von mir behaupten das ich weiß von was ich rede.

    Übrigens lebe ich seit über 50 Jahren in Altbayern (überzeugt) und leide unter der Vormacht der CSU, die Gott sei Dank momentan zerbricht und von den Herren Beckstein und Huber nur noch mit populistischen Handlungen erhalten wird.

  47. 47.