Ich denke es ist ein sehr heikles Thema über die Kinder von Nazis zu sprechen.
Sie wurden bisher im Forum nur am Rande erwähnt und sollten auch nicht Spielball von politischen Interessen werden oder sein.
Doch diese Kinder gibt es und ich würde gerne wissen, wie man sie schützen kann oder ob es solche Organisationen gibt, die sich dieser Kinder annehmen.
Eine Kinderseele muss doch maßlos unter diesem Druck des Hasses leiden, da sie ja nun unweigerlich in der Schule, mit der Normalität konfrontiert wird.
Wie sollen wir damit umgehen, kann man überhaupt helfen?
Liebe User, ich wünsche mir eine Diskussion ohne den Advokaten des Teufels, hier geht es um Kinder, lassen sie dementsprechend, Vorsicht walten.
Danke Bogo
http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2008/h...
http://www.heute-online.ch/news/ausland/artik...
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,...
Mir Persönlich geht es da um ein Hilfsprojekt und ich würde gern wissen, wie man solchen Kindern helfen kann.
01.07.2008
um 19:24
Es ist tatsächlich ein heikles Thema. Unsere Demokratie legt großen Wert auf die Selbstbestimmung des Einzelnen. Was auch bedeutet, dass sich der Staat so wenig wie nur möglich in die Kindererziehung, bei nach außen funktionierenden Familien einmischt. In der ehemaligen DDR war das anders. Hier waren die Bildungsmöglichkeiten annähernd gleich und der Staat kontrollierte einen Großteil der Freizeitbeschäftigung von Kindern und Jugendlichen. Auch für eine gesicherte berufliche Perspektive war gesorgt. Hier wäre vielleicht ein Ansatzpunkt. Wenn man Kindern aus so genannten "Nazifamilien" eine vernünftige Bildung angedeihen lässt, für eine Freizeitgestaltung sorgt (Sport, Kunst ect.) und ihnen eine berufliche Zukunft garantiert, ist es eventuell möglich sie entgegen der elterlichen Erziehung wieder für eine Demokratie zu gewinnen.
Es ist nur fraglich, ob ein Großteil unserer Gesellschaft mit dieser Art staatlicher Kontrolle einverstanden ist.
01.07.2008
um 19:36
Ich denke es ist ein sehr heikles Thema über die Kinder von Nazis zu sprechen.
Das ist in der Tat richtig.
Wer sollte denn Ihrer Meinung nach festlegen ob die Eltern Nazis sind? Stellen Sie sich eine Art Behörde vor?
Und wie soll das geschehen? Etwa mit einer Art Wesenstest wie bei Kampfhunden? Oder sollen Mitgliedern einer bestimmten nicht verbotenen Partei das Elternrecht entzogen werden?
01.07.2008
um 19:49
Die Idee sich Gedanken über ein Hilfsprojekt zu machen, finde ich sehr gut. Bisher habe ich nur Ferien im Führerbunker gelesen, deshalb werde ich mir jetzt mal die Links genauer ansehen und mich dann noch einmal melden.
01.07.2008
um 20:13
Lieber Leo,
Lesen sie doch einfach die Links,
habe da noch welche eingesammelt und der hier von einem Kind, hat mich besonders beeindruckt.
http://www.helles-koepfchen.de/hauptseite/lui...
http://www.stern.de/tv/sterntv/598795.html
01.07.2008
um 20:21
Leo Davidovitsch, wie kommen sie drauf. Natürlich so was kommt nie in Frage. Was in Frage kommt, ist die Politik meiner Partei der SPD und unserer Koalitionspartnerin Frau von der Layen, mit anderen Worten frühkindliche Einschulung und ausgeweitete Kinderbetreung, die Zeit des Alleinverdieners sind vorbei, erst da die Familie zwei Einkommen brauchen, zweitens da die moderne Frauen gar nicht wollen Lebensweg eigenen Müttern zu wiederholen. Zum zweiten Anteil von Kinder mit Migrationhintergrund mindestens von einem Elternteil ist hoch, deshalb ist für Kinder im Kindergartenalter die Kontakten mit Gleichaltrigen aus ganzer Welt unumgänglich. Das bedeutet dass die Kinder relativ früh (was sehr wichtig ist), eigene Erfahrung bekommen, und diese Lebenserfahrung soll nicht unbedingt mit Einstellungen im Elternhause übereinstimmen. Unseren moslemischen Kinder wird es auch gut tun, wenn sie im Kindergarten und Schule keine Mehrheit stellen werden, aber da ist schon unsere Stadtpolitik dran, sie muss dafür sorgen, dass die Kinder in Kindergarten, Grundschule und später zu 50% deutsche und zu 50 % buntgemischt wären, dann haben wir alles gebacken. Übrigens so wird in Bayern und Österreich praktiziert und erfolgreich.
01.07.2008
um 20:23
Hier ein weiterer Link:
http://npd-blog.info/?p=1854
01.07.2008
um 20:39
Lieber Bogo,
da Sie es nicht verstehen versuche ich es noch einmal:
In ihrem 1. Link wird eine Organisation vorgestellt, die ihre Kinder nach gewissen Wertvorstellungen erzieht (HDJ): Heimattreue. Dem Beitrag entnehme ich, daß die Organisation nicht verboten ist und daß auch kein Verbot geplant ist.
Dazu muß ich folgendes feststellen: ich kann Eltern nicht vorschreiben nach welchen Werten die Kindererziehung zu erfolgen hat. Die Tatsache, daß mir deren Vorstellungen nicht gefallen rechtfertigen keinen Kindsentzug.
Wenn Sie meinen, daß HDJ verfassungswidrige Ziele verfolgt, muß ein Verbot dieser Organisation betrieben werden.
Zum "heute" link:
Hier handelt es sich um eine rechtsextreme Organisation in den VSA. Das ist deren Angelegenheit und wir haben den VSA keine Ratschläge zu geben.
Das gleiche gilt für den SPIEGEL Artikel. Wollen Sie sich in die Jugendpolitik Russlands einmischen? Möchten Sie Medwedjew ein anderes Jugendrecht vorschlagen?
Bei den links in ihrem Beitrag 3 handelt es sich um nichts anderes als Verwarlosung. Wenn Eltern Alkoholiker sind oder ihre Kinder zu Hass aufstacheln ist das ein Fall fürs Jugendamt. Wenn Eltern mit Hakenkreuzfahnen herummarschieren verstößt das gegen geltendes Recht.
Also wo liegt das Problem?
01.07.2008
um 20:58
Leo Davidovitsch, HDJ wird verboten, da bin ich ziemlich sicher.
Übrigens, ich sehe die Aufgabe des Staates darin die häusliche Defizite zu verbessern. Übrigens, wie ich schon mehrmals gesagt habe ich komme aus Russland und bin ein Jude, zum GLÜCK war in Russland strenge RELIGIOSE ERZIEHUNG unmöglich, wenn mein Vater konnte, hätte er mich in eine jüdische Schule geschickt wo ich mit Kippa laufen sollte, und so erzogen wäre, dass roter Wein mit Seranoschinken in Porto Olimpico in Barcelona für gar nicht denkbar wäre, zum Glück hätte er in Russland keine Möglichkeit mich so zu erziehen. Das hat mich vom Antisemitismus in Russland nicht gerettet aber leckere Sachen habe ich gegessen, und heiratete die Frau in die ich verliebt habe und nicht die mir ausgesucht werden sollte. Natürlich war in UdSSR auch verboten Hebräisch und RELIGIONSNEUTRALE jüdische Geschichte zu lernen, und Film "Holocaust" wurde auch verboten. Das ist aber eine andere Geschichte. Aber wenn die Eltern daran verhindert werden die Kinder so zu erziehen dass die Kinder dann das Leben schwer haben, da ist was dran.
01.07.2008
um 21:10
Leo Davidovitsch, HDJ wird verboten, da bin ich ziemlich sicher.
Ja dann freuen Sie sich doch!
[...]
Liebe/r Leo Davidovitsch, ein Teil Ihres Beitrags wurde editiert, da er off-topic war. Bitte bleiben Sie beim Thema. Vielen Dank. // Moderator_VR
01.07.2008
um 21:10
Zitat npd-blog.info:
"Antrag der Abgeordneten Monika Lazar, Volker Beck (Köln), Kai Gehring, Ute Koczy, Jerzy Montag, Claudia Roth (Augsburg), Irmingard Schewe-Gerigk, Silke Stokar von Neuforn, Hans-Christian Ströbele, Wolfgang Wieland, Josef Philip Winkler und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Verbot der Nazi-Jugendorganisation "Heimattreue Deutsche Jugend e.V." prüfen
Der Bundestag wolle beschließen:
I. Der Deutsche Bundestag stellt fest: Der Verein "Heimattreue Deutsche Jugend e. V." (HDJ) ist eine Jugendorganisation mit völkisch-nationalistischer Ideologie. Die HDJ verfügt über eine feste Einbindung in die rechtsextreme Szene und szeneübergreifende Kontakte zu Kameradschaften, Parteien und anderen Vereinen. Sie bekennt sich zum "Neuheidentum", das teilweise ein rassistisches Weltbild und nationalistische "Blut- und Bodenmythen" glorifiziert."
Den gesamten Artikel kann man lesen, wenn man meinen oben angegebenen Link benutzt.
01.07.2008
um 23:06
Man darf ein Kind ohnehin nicht so erziehen, wie man möchte!
Eigentlich gelten nämlich trotz der Missachtung durch viele Elternteile allgemeine Kinderrechte.
Und diese beinhalten unter anderem auch das Recht auf eine freie Persönlichkeitsentfaltung.
Meiner Meinung nach ist der Zwang, dem man ein Kind unterzieht, wenn man es in eine Partei oder Sekte eingliedert, absolut verfassungswidrig und entgegen jedem humanistischen Ideal.
Die HDJ sollte auf jeden Fall verboten werden und Eltern, die ihre Kinder einer "Sonderbehandlung" unterziehen, müssen genauso bestraft werden, wie Eltern, die ihre Kinder verwahrlosen lassen oder sie vom gesellschaftlichen Leben ausschließen.
01.07.2008
um 23:36
Lieber Leo,
Sie verstehen etwas nicht.
Ich hatte darum gebeten dieses Thema mit Vorsicht zu behandeln und sie holen gleich wieder die Kalaschnikov
heraus.
Ich stelle die Frage und anstatt zu antworten, stellen sie mir eine Gegenfrage.USA oder Russland, spielt keine Rolle, es geht um Kinder von Nazis Hier und Dort.
Ich will auch keine Vorschläge wie andere ihre Kinder erziehen sollen, sonder Vorschläge was man tun kann wenn ein Kind unter seinen neonazistischen Eltern leidet.
Da ich aber genau weiß, dass sie mir nicht antworten wollen, sondern nur provuzieren, kann ich gerne auf ihre Kommentare verzichten.
Gruss Bogo
01.07.2008
um 23:46
Das Jugendamt müsste starkgemacht werden für die Kinder, die zu Hause ihre Meinung nicht aussprechen dürfen und von ihren Eltern vom öffentlichen Leben ausgeschlossen werden.
Eine Hilfsorganisation muss Jugendlichen helfen, ihr Zuhause zu verlassen, wenn es nicht anders geht.
Rechte Eltern sollten von vorneherein durch die Schule oder den Kindergarten angesprochen werden.
Ansonsten kann ich nur sagen, ist es die Pflicht jedes einzelnen, nicht zuzusehen, wenn ein Kind unter dem Zwang oder der politischen Einstellung seiner Eltern leidet.
01.07.2008
um 23:52
Persönliches Beispiel:
Einer meiner Klassenkameraden wurde geschlagen, wenn er mit Kindern verkehrte, die seinen Eltern nicht Recht waren.
Die rechte und zudem streng religiöse Einstellung der Eltern wurde von anderen Elltern und Lehrern akzeptiert - ein Unding!
Der Junge war unbeliebt und hatte keine Freunde, für ihn blieben nur die anderen Nazi-Kinder übrig.
Versuche, sich mit ihm anzufreunden, wurden von den Eltern erfolgreich vereitelt.
02.07.2008
um 08:22
Lieber Bogo
Die Sache ist ganz einfach. Wenn Eltern ihre Kinder mißhandeln ist in Deutschland das Jugendamt zuständig. Das Jugendamt kann den Eltern Auflagen machen oder Maßnahmen bis zum Entzug des Erziehungsrechts einleiten. Dabei ist es egal ob die Eltern Rechtsextremisten, Linksextremisten, Asoziale, Trinker, Drogensüchtige oder was auch immer sind.
In die weltanschauliche Erziehung hat sich der Staat nicht einzumischen. Natürlich weiß ich, daß Sie als vermutlich Linker das anders sehen und der Ideologie des "Gender Mainstrem" hinterherlaufen.
Was die VSA und Russland betrifft: mich hat es früher auch immer geärgert wenn Kinder in irgendwelche ideologische Organisationen gepresst wurden. In der Ostzone waren es z.B. die JUNGEN PIONIERE oder FDJ; in Nordkorea gibt es das wohl heute noch.
Man kann nun mal nichts dagegen machen.
02.07.2008
um 09:29
Mal völlig wertfrei und ohne ideologische Ansichten, soweit es geht und mir als Subjekt es möglich ist objektiv zu sein:
Kinder sind schon immer Kinder ihrer Eltern gewesen. Ob es in den 70er Jahren die Kinder der "friedensbewegten" waren oder in den 80ern die der "AKW-Gegner" oder die von Öko-Eltern. Ganz stark erinnere ich mich an Kinder und Kleinkinder im "Wendland-Lager" und den Demos dort.
Kinder werden und wurden schon immer im Sinne der Eltern oder im Sinne derer, die den Eltern die Erziehung teilweise abnahmen, erzogen und geformt. Kinder sind formbare Werkzeuge. Sie können sich gegen ideologisch gefärbte Erziehung nicht wehren.
Keine Ahnung ob es Untersuchungen gibt, inwieweit die politische und ideologische Einstellung der Eltern deren Kinder in ihrer Entwicklung geprägt haben und ob das in irgendeiner Form im Erwachsenenalter Früchte getragen hat.
Mich hat es jedenfalls in der Form geprägt, dass ich mich, als ich so etwa 22 Jahre alt war, kritisch mit den Nationalsozialisten auseinandergesetzt habe. Mein Vater war bei der HJ und auf Usedom als Flakhelfer eingesetzt. Da war er 15/16 Jahre alt. Ich wurde zwar nicht im Sinne von "national" erzogen, aber ab und zu kam es doch durch. Ich meine, er wurde ja auch, seitdem er etwa 5 Jahre alt war, im Nazideutschland erzogen und bekam nur das zu hören und zu lesen was im Sinne der Nazis in der Erziehung wichtig war. Seine Eltern, also meine Großeltern (Hugenotten), bekamen ja auch "Vorgaben" und hatten zwar großen Einfluß auf den Sohn, aber letztendlich hat ihn die Zeit und die allgegenwärtige Ideologie geprägt.
02.07.2008
um 10:10
Nach dem was ich bislang darüber gelesen und gehört habe, besteht die größte Schwierigkeit der betroffenen Kinder darin, das sie in einer Parallelwelt leben.
Lernen sie z.B. in der Schule die Länder Europas kennen, so müssen sie zu Hause "die alten Grenzen des Deutschen Reiches" auswendig lernen.
Wird ihnen in der Schule versucht beizubringen eine gewaltfreie Konfliktlösung zu suchen, wird ihnen zu Hause erklärt, dass alle Menschen außer Ihresgleichen "Untermenschen" sind.
Eigene Freizeitaktivitäten ohne Nazi-Hintergrund gibt es für diese Kinder nicht. Sie dürfen nur an Aktivitäten im rechten Umfeld teilnehmen. Und diese Aktivitäten für Kinder und Jugendliche finden Bundesweit nicht selten alle 14 Tage (Wochenende) statt.
Diese Kinder lernen früh, dass sie mit niemanden über die Vorkommnisse zuhause oder bei ihren rechten Freizeitaktivitäten reden dürfen.
Ein Mädchen aus einem Nazi Haushalt war einmal bei einer Schulfreundin zum Essen eingeladen. Als Nachtisch bekamen die Mädchen Schokoladenpudding mit Vanillesoße.
Spontan sagte das Nazi-Kind: "Au Backe, Rassenschande!"
Quelle: Ferien im Führerbunker
02.07.2008
um 10:33
Sorry - ich wurde eben unterbrochen. Handwerker sind im Haus ...
Die Kindheit und Jugend meines Vaters war also bestimmt von einer ideologisch geprägten Zeit, wie man es immer wieder in totalitären Staaten wiederfindet.
Meine hingegen nicht. Da war für meine Entwicklung eher wichtig in welchem Umfeld ich mich bewegt habe. Da hatte ich das Glück, dass meine Eltern nicht großartig eingegriffen haben. So bin ich zwar mit der Vergangenheit meines Vaters aufgewachsen, der manchmal über die Zeit erzählt hat und manches in den 70er und 80ern bedauerte, weil "bei Adolf hätte das nicht gegeben". Manchmal hat er auch versucht mich mit bestimmten Ansichten, die er gegenüber Ausländern vetritt, zu dogmatisieren. Aber vergeblich ...
Ich bin auch aufgewachsen mit judenfeindlichen "Witzen" und "Weisheiten". Auch vergebliche Mühe gewesen.
Lange Rede - kurzer Sinn: Ich denke, dass es einerseits gefährlich und fahrlässig ist den Kindern ein falsches Weltbild mit auf den Weg zu geben. Aber wie ich in meinem ersten Beitrag schreib, um es mal wertfrei und so weiter zu betrachten, ist eine ideologische Erziehung leider schon immer vorgekommen. Mal mehr - mal weniger.
Meine Meinung ist, dass es sich irgendwann von selbst erledigt. Spätestens dann, wenn die Kinder in ein anderes Umfeld kommen und sich selber Gedanken machen können, was für sie richtig oder falsch ist. In Fällen wo es nicht so ist, dass es sich "von selbst" erledigt, kann immer noch versucht werden aufzuklären. Gänzlich verhindern wird man es nicht können.
Da ist dann der Rest der Gesellschaft gefordert, UND auch wie zum Beispiel Schule, Jugendeinrichtungen und Staat.
Leid tun mir die Kinder allemal und es traurig mit anzusehen, wie sie missbraucht werden. Es ist Missbrauch an Schutzbefohlenen. Missbrauch darum, weil sie sicher einen Schaden erleiden, wenn sie mit der realen Welt konfrontiert werden. Aber den Eltern kann man die Kinder nicht so wegnehmen. Da eine Hilfe anzubieten übersteigt meinen Einfluss und das der Gesellschaft.
02.07.2008
um 11:08
Wissen Sie, lieber Leo Davidovitsch, sie haben falsche Beispiele genannt. Sowohl HJ, als auch Jungpioniere, oder heutige russische Jugendbewegung NASHI, oder auch starkreligiöse Jugendorganisationen haben eines gemeinsames, sie vermitteln Jugendlichen totalitäres Weltbild. Es gibt aber andere Arten der Jugendarbeit, zum Beispiel in Frankreich, das war auch sehr verbreitet unter linken Regierungen. Das heißt dass die Kinder sind längere Zeit in der Schule und darüber hinaus gibt es viele Sommerlager die vom Staat finanziert wurden und wo die Kinder fahren dürften, wenn die Eltern ein richtiges Urlaub nicht leisten konnten. Desweiteren, viele französischen Arbeitgeber organisierten Kinderhorte wo die Kinder der Mitarbeiter betreut wurden. Und da wurde 2 Dingen vermittelt: 1. Jedes totalitäres Weltbild ist pervers, egal welche Wortschatz da gebraucht wird, ob rechtes, linkes oder religiöses. Und zu zweiten, in Frankreich sind alle Franzosen, egal welche Hintergründe sie haben. So was in der Richtung will ich auch in Deutschland haben. Und wissen Sie was, der nicht totalitäres Weltbild ist vielfältig, und jeder kann da eigene Nische finden, alle sind willkommen.
02.07.2008
um 12:32
Nationale Familien leben in nationaler Gemeinschaft. Jede Familienaktivität wird mit Kameraden und Freunden aus der nationalen Szene durchgeführt. Jeder, aber auch jeder - auch Verwandte, die Kritik an dieser Sektenhaftigkeit rüberbringt, wird nicht wieder eingeladen und ausgeschlossen. Was haben da die Kinder für eine Chance, da raus zu kommen? Keine.
Kinder werden in den Familienkreisen, welche, wie die Kirche am Sonntag, ständig stattfinden, mit den anderen nationalen Kindern zusammengebracht: da wird gebastelt, gesungen, getanzt. Und wenn es dann ab 7 Jahren in die Lager der HDJ geht ( ein anständiger Deutscher läßt seine Kinder von erfahrenen Kameraden schulen ! ), da kennt man sich schon und alles ist nicht so schlimm beim morgendlichen Strammstehen und beim "Stube" aufräumen. Abends werden beim Fackelschein die neuen auf eine weiße Fahne eingeschworen: letzter Funkenflug 2/2008 "Ein Bekenntnis: Heimattreuer, du stellst das wir der Gemeinschaft höher als das ich des Einzelnen...." Heimattreuer, du bist erwacht, doch Millionen andere deines Volkes schlafen noch ..." Als Buchempfehlung gabe es für Kinder und Jugendliche !!!! "Myhtos der Waffen-SS, Ruhm und Ehre unseren deutschen Soldaten" von Schweiger (ehemaliger Freiwilliger der SS).
Fragt man sich da nicht immer wieder, wie lange wollen die Bürger in unserem Lande diesem Treiben zuschauen? Heute stand in der Presse: Jeder sechste junge Sachse sieht sich als Rechter. Das sind 23 % der Jugendlichen zwischen 15-26 Jahre.
Neben den eigenen Kindern werden auch Andere eingeladen, welche mit der rechten Szene sympathesieren. Und man kann doch wirklich nichts gegen Volksliedersingen und Volkstanzen haben!! Das Problem ist nur, w a s für Volkslieder das sind. Viele der Lieder stammen aus dem HJ-Liederbuch, bes. Lieder von Hans Baumann: Hohe Nacht der klaren Sterne, Ostlandlied, Ein junges Volk steht auf usw.
Die einzige Chance für Kinder aus rechten Familien ist die Integration in die "normale" Gesellschaft. Seien es Verwandte, Bekannte, der Kindergarten, die Schule, Freizeitgruppen.
Auf keinen Fall ausgrenzen!!!
Was tun, wenn mein Kind mit einem "Nazikind" spielen will? Was tun, wenn mein Kind in den Haushalt einer "Nazifamilie" geht, um dort zu spielen oder Schularbeiten zu machen? Die "Nazimutter" ist nämlich Hausfrau und hat Zeit für ihre Kinder - so wie es sich für eine deutsche Mutter eben gehört!
Was tut man da, wenn es persönlich wird?
02.07.2008
um 13:13
Leo, Sie lenken mal wieder vom Thema ab.
Es geht hier NICHT um die "bösen Linken" (wenn Ihnen das so unter den Nägeln brennt, dann eröffnen Sie ein neues Dikussionsforum), sondern um KINDER, DIE IN RECHTEN ORGANISATIONEN FESTSTECKEN und UNTER DER IDEOLOGIE IHRER ELTERN LEIDEN.
Es gibt zudem keinen Grund, die HDJ zu verharmlosen und zu schönen.
02.07.2008
um 13:14
Ach ja: Gegen die HDJ kann man sehr wohl etwas machen!
02.07.2008
um 13:18
@Herzdoktor
Sehen Sie, alles was Sie hier am Beispiel Frankreich und "linke" Regierungen aufzählen, will ich nicht.
Ich will keine Kinderkrippen, keine Gesamtschulen, keine Ganztagsschulen, kein Gender Mainstream, keine betrieblichen Kinderhorte und keine höhere Arbeitsquoten für Frauen. Ich plädiere mehr für eine freie Gesellschaft.
Des weiteren ist ihr französisches Modell für die Integration von Migranten ja wohl grandios gescheitert. Die Ausschreitungen in den Vorstadtghettos der Großstädte, in die sich kaum noch ein Polizist traut, sind dafür ja wohl Beleg genug.
Lieber User, Teile ihres Beitrags entsprachen nicht unseren Diskussionsregeln und wurden deshalb gelöscht. MfG Moderator_Sm
02.07.2008
um 14:42
"Leid tun mir die Kinder allemal und es traurig mit anzusehen, wie sie missbraucht werden. Es ist Missbrauch an Schutzbefohlenen. Missbrauch darum, weil sie sicher einen Schaden erleiden, wenn sie mit der realen Welt konfrontiert werden."
...Und dann sagen Rechtradikale immer sie seien gegen Kindesmißbrauch...
Was mir bei vielen Beiträgen so auffällt, ist die Schwierigkeit, diese Jugendlichen/Kinder einmal aus diesem Umfeld zu hieven, um mal neue Horizonte aufzeigen zu können. Gehe dies mit Klassenfahrten? Für vierzehn Tage z.B. woanders hin, wo die Eltern nicht so den Einfluß ausüben können und die Kinder befreit davon mal zumindestens für kurze Zeit auch andere Dinge erforschen könnten?
Ein weiteres Problem was ich sehe, das solche rechtsradikale Gruppierungen diese Begriffe wie "Heimat", "Vaterland", "Volk" usw. für sich mißbrauchen. Damit suggerieren sie, dass sie aus partiotischen Gründen oder Befindlichkeiten aggieren, was so natürlich inhaltlich oder ideologisch nicht stimmt. Das klarzumachen ist auch eine Sache, die die Gesellschaft kommunizieren muss und das nicht nur sachlich, sondern vielleicht auch hier und da emotional, da Rechtsradikale stets versuchen via Emotionen zu punkten gerade in Bezug auf Heimat und Land. Wie das genau stattfinden soll, muss wohl je nach Fall ausgearbeitet werden.
@Leo
"Ich plädiere mehr für eine freie Gesellschaft."
Ok, dann schaffen wir Angebote wie Kinderkrippen, Kindertagesstätten, Ganztagsschulen usw., damit Frauen sich auch gesellschaftlich frei entscheiden können, wie sie ihr Leben auch mit einer Familie und Job gestalten können. ;-)
Mit freundlichen Grüßen
Olli
---
Ein Idiot in Uniform ist immer noch ein Idiot! - Das Känguru
02.07.2008
um 17:43
@Bogo
wirklich ein heikles Thema.
Was Sie ansprechen macht keinen Sinn.
Kinder machen ohnehin immer das Gegenteil vom den was sie Machen sollen. Bis 18 Jahre, hat sich da auch keiner Einzumischen. Die Teilnahme an einem Ferienlager der HDJ heißt ja nicht, das die Kinder später Nazis werden. Ich war auch bei den Jungen Pionieren, Tählmann Pionieren und in der FDJ und GST. Dieses Thema zeigt vielmehr die Erkenntniss, das der Kampf gegen Rechts gescheitert ist. Heute hatten wir wieder Info- Stand und da kamen vier Schüler und wollten gleich Eintreten. Begründet hatten sie es damit, das sie das "Gesülze" an der Schule nicht mehr hören können. Also, viele Dinge schlagen oft in das Gegenteil um. Sollte es mal eine solche Hilfsorganisation geben, dan müßte es auch eine für Kinder von Kommunisten, Islamisten, Protestanten usw. geben.Was ich absolut unmöglich finde ist, wie heutzutage Organisationen wie die Sekten Evangelische und Katholische Kirche, versuchen Kindern das Gehirn zu Waschen. Da werden Dinge Erzählt, das Glauben die wohl selber nicht. Letztens war ich auf so einer Veranstaltung,einfach unmöglich.
Hallo, nur kurz der Hinweis: Wir sind hier an einer sachlichen Diskussion zum Thema Rechtsextremismus interessiert. Moderator_JW
02.07.2008
um 17:54
@Grüner
"Die einzige Chance für Kinder aus rechten Familien ist die Integration in die "normale" Gesellschaft. Seien es Verwandte, Bekannte, der Kindergarten, die Schule, Freizeitgruppen.
Auf keinen Fall ausgrenzen!!!"
Welche normale Gesellschaft meinen Sie? Wer legt fest was normal, gut und böse ist? Die heutige Gesellschaft ist nicht normal! Es ist auch nicht normal, das immernoch Leute aus Ihrer Heimat fliehen müssen und demzufolge ist es auch nicht normal, das so viele Ausländer an unseren Schulen sind. Wäre die Gesellschaft nicht so Krank, dan würde es so etwas auch nicht geben. Kinder müssen sich Ihre eigene Meinung Bilden, und da hilft es nicht auf KIKA immer Buntgewürfelte Schulklassen zu zeigen. Resultat ist das , was Sie über die Sächsischen Jgendlichen geschrieben haben. Es gab da auch eine Umfrage im Letzten Jahr: 50% aller Jugendlichen sind der Meinung , das es zu viele Ausländer gibt und 30% finden die Situation bedenklich. Das sollte man mal Akzeptieren.
02.07.2008
um 18:09
Lieber Eik,
Haben sie ihre Kinder mal gefragt, was sie von buntgewürfelten Klassen halten?
Für die Umfrage sollten sie auch Belege vorlegen.
Sie sind doch ein guter Ansprechpartner, wie erziehen sie ihre Kinder ?
Ist es so, wie hier viele sagen, dass die Kinder von anderen Gesinnungen ferngehalten werden?
Wo sollen denn die Ausländischen Kinder lernen?
Ich freue mich auf ihre Antworten.
Gruss Bogo
02.07.2008
um 18:12
Sorry,ich habe ihren ersten Beitrag verpasst.Später...
02.07.2008
um 18:12
Wir möchten die User bitten, wieder auf das eigentliche Thema dieses Forums zurückzukommen. Vielen Dank! Moderator_JW
02.07.2008
um 21:42
Jetzt hoffe ich, dass mein Kommentar nicht gelöscht wird. Ich gehe den Beitrag Nr.26 von Eik an. So, Eik, denken Sie nicht, das für Kinder es interessant ist die Welt zu entdecken, da gehört auch die Menschen außerhalb eigener Familie oder Ortschaft kennenzulernen? Das ist doch normal? Oder?. Natürlich ist es schade, dass die Menschen für besseres Leben auswandern müssen, aber so ist das Leben, die Menschen suchen für sich optimale Lösung, und manchmal ist es eben eine Auswanderung. So ist das Leben, Dazu gibt es noch Liebe, oder andere Gründe, warum die Menschen ein oder auswandern. Und jetzt zurück zu Kinder, die kleinen Kinder sind die Kinder, sie sind noch Gedankenfrei und sie bekommen eigene Wahrnehmungen der Welt und sie spielen gerne mit anderen Kinder absolut unabhängig von der Herkunft diesen Kinder, es ist so. Was kommt weiter, die Menschen brauchen Kommunikation miteinander dazu brauchen sie eine Verständigungssprache und von allen akzeptierte Verhaltensnormen, sonst geht ist nicht auch unter Kinder. Wenn die Kinder in einem Vorschulalter in einem bunten Haufen befinden, dann lernen die Minderheiten die Sprache der Mehrheit, sonst findet man eben keine Freunde. In Russland wird das Russisch, in USA Englisch, und in Deutschland Deutsch, wenn natürlich die Mehrheit in diesem bunten Haufen die deutschen Kinder stellen und der andere Teil keine monoethnische Gruppe darstellt.. Was wollen die Kinder, sie wollen in erster Linie die Freunde finden, und wenn es in der Gruppe keine Muttersprachler gibt, dann lernt man automatisch die Sprache der Mehrheit und passt man ein um von den anderen akzeptiert zu werden. Dieser Prozess findet in vielen deutschen Großstädten statt, die Migranten fallen dann auf, wenn sie optisch zu erkennen sind, (schwarz, oder klare asiatische Gesichtszüge) genau die stellen Mehrheit der rechtsradikalen Gewalt) oder wenn sie eine monokulturelle Gruppe bilden die andere Kultur demonstrieren, das kommt da vor, wo ethnisch geprägte Wohnviertel sind, zum Beispiel in Berlin. Diese monoethnische Gruppierungen werden von der Einheimischen negativ wahrgenommen, aber auch von wesentlichem Teil von Migranten auch. Aber die Zuwanderer leben nicht nur in Ghettos sondern unter einheimischen auch. 70 % von Frankfurter haben Migrationhintergrund und das von 120 Nationalitäten, wie Sie verstehen es gibt keine 120 Ghettos. Was passiert weiter, die Kinder mit Migrationhintergrund sind überall vertreten, in jeder Kindereinrichtung, und die deutschen Kinder sind dabei, sie lernen ein anderen kennen, und dann passiert das, was Sie, Eik, verhindern wollen, die Kinder bekommen eigene Weltvorstellungen, und eigene Freunde mit Migrationhintergrund oder eben ein Migrantenkind bekommt deutschen Freund, und dann sind Sie genau so wie die bestimmten Migrantendachverbände gescheitert. Übrigens, meine Tochter hat einige Jungs mit rechter Gesinnung umgeworben, sie haben nicht erwartet dass sie Migrationhintergrund hat, die Jungs waren erstaunt weil sie von einem Migrantenkind anderes Verhalten erwartet haben. Und dann haben Sie schon verlören, Eik, die Kinder beginnen differenzieren, zwischen einen Ausländern und den anderen, und nicht aufgrund der Herkunft sondern Person.
Genau deshalb traut sich die CDU-Bürgermeisterin Petra Roth nie sich so zu präsentieren wie das Roland Koch gemacht hat, Hessenwahl hat das gezeigt. So, Eik, in Grossen Städten haben Sie verlören. Und wo wird die Zukunft Deutschlands bestimmt? Nicht auf dem Lande, sondern in Großstädten wo es Arbeit gibt, und wo die Wissenschaft und Forschung und internationale Zusammenarbeit betrieben wird, und sie wissen auch, dass mit rechtsradikalen Einstellungen keine Anstellung bei attraktiven Firmen möglich ist, weil die Belegschaft fast überall bunt ist. Und was bereiten Sie dann Ihren Kinder vor, Unfähigkeit in moderner Welt zu leben?
02.07.2008
um 21:50
Um zwecks Info einen Einblick in das Schicksal von sg. Nazi-Kindern zu bekommen, sollte man, um ihre Bedürfnisse inkl. Erblast besser zu verstehen, vielleicht u.a. mal "Ich war der Kronprinz von Heydrich" lesen. (Autor Hans-Georg Wiedemann über Peter Thomas Heydrich) Mein ausführlicherer Bericht bei Interesse unter:
http://www.preisvergleich.de/report/showRepor...
Monika Bauer
02.07.2008
um 23:16
Fliegenpilz59,
es geht eher um Kinder von den heutigen Nazis.
Ich habe gesucht und gesucht, ich finde einfach keine Anlaufstelle für Kinder von Nazis die mit der Ansicht ihrer Eltern nicht übereinstimmen.
Können die sich denn nirgendwo Rat holen? Ausser beim Jugendamt!
Kann mir mal jemand auf die Sprünge helfen?
Kennt die Redaktion vielleicht so einen Link?
Gruss Bogo
02.07.2008
um 23:26
Bogo, diese Stelle ist in erster Linie die Kirche, oder wenn die Kinder mit Ansichten ihren Eltern nicht einverstanden sind, die finden schon den Weg. Von welchen Kinder reden Sie, von denen die noch nicht indoktriniert sind, die finden den Weg über Freunde, schlimmer ist mit infizierten, da ist Jugendamt dran.
02.07.2008
um 23:28
Monika, danke für den Link, und ich wünsche Ihnen alles. Wahrscheinlich, einziges was Sie jetzt tun können, nur beten.
02.07.2008
um 23:34
Es gibt doch für alles Mögliche Hilfsangebote, mit der Kirche haben sie ja nicht viel zu tun, wegen des heidnischen Glaubens.
Ausserdem, werden diese Kinder ja von allem ferngehalten, was der Erziehung im Sinne der Nationalsozialisten schaden könnte.
Auch das Jugendamt kann nicht viel tun, da sich ein Kind nicht entschieden gegen seine Eltern stellen wird.
Sorgentelefon, ist mir nur eingefallen.
Ob das reichen kann?
Gruss Bogo
02.07.2008
um 23:43
Wenn die Telefonate von Kinder nicht kontrolliert werden. Allerdings, bei uns gibt es allgemeinen Schulpflicht, das heißt die Kinder sind mindestens in der Schule relative frei, da sprechen sie mit Freunden und geben die Informationen, Übrigens, die Kinder sind dann mit rechtsradikalen Eltern nicht einverstanden wenn sie in der Schule nicht rechte Freunde gefunden die das andere Weltbild vermittelt haben.
02.07.2008
um 23:52
Ich nenne mal ein Beispiel, sie als Arzt kennen sowas bestimmt.
Ein Kind hat Alkoholiker zu Eltern und leidet darunter, an wen wendet es sich?
An niemanden, denn es schämt sich und hofft das es mit den Eltern besser wird.
Tut es aber nicht, erst wenn es eskaliert , greift das Jugendamt ein und schafft das Kind in ein Heim, wo es ja nie hinwollte.
Es gibt so viele Aspekte der Ängste von Kindern, dass jedes Thema spezifisch behandelt werden müsste.
Naja, reden wir Morgen Abend.
Gruss Bogo
03.07.2008
um 00:53
Bogo, es kommt darauf an, ob dieses Kind Freunde hat oder nicht, Freund ist in erster Linie Vertrauensperson. Es hängt davon ab, ob dieses Kind Intrawert oder Extrawert ist, wenn es Intrawert wird, es wird schweigen aber er wird aggressiv und verhaltensauffällig. So was kann das Kind in sich nicht tragen, einmal kommt es so oder so raus, möglich mit schlimmen Folgen. Wenn aber dieses Kind Extrawert ist, wird er unbedingt mit Freunden darüber sprechen wollen. Schlimm ist, dass die Nazis die Kinder zu hause erziehen, damit bekommt dieses Kind keine soziale Kompetenz und hat keine Freunde die nicht aus rechter Szene kommen. Die Frage ist nur, inwieweit er schon im Sumpf zur Zeit der Einschulung ist, wenn nicht so weit, findet er Freunde und erzählt.
03.07.2008
um 10:55
Die Frage ist hinterlistig. Sie unterstellt eine Gesinnung sozusagen per Gerburt.
Eine Objektivierung läßt sich vielleicht anhand des Harald Quandt gut zeigen, Seine Mutter hatte den Propagandaminister Goebbels geheiratet. Er ging in dieser Familie ein und aus. (...) Harald Quand erfuhr als letzter Zeuge dieser Familie den Tod bei einem Flugzeugabsturz 1967, woraufhin seine Firma (heute) Wingas, Kassel an BASF ging.
Lieber gerhard sartorius, wir haben einen Teil Ihres Beitrags samt der angegebenen Quelle gelöscht, weil er Off-Topic war. // Moderator_NE
03.07.2008
um 11:14
Äh - ist das die einzige Quelle, die Sie angeben können für Ihre Verschwörungstheorie? Zuviel Chem-Trails geschnüffelt?
Die Frage ist nicht hinterlistig, sie ist berechtigt. Also die Frage des Themas. Meine oben gestellte Frage war eine rhetorische.
Dass die Umwelt einen Menschen MITprägt, kann niemand bestreiten. Wenn also ein Kind in einer solchen Umgebung aufwächst und indoktriniert wird, wird es früher oder später einen nicht weider gut zumachenden Schaden davontragen.
03.07.2008
um 16:39
@gerhard,
So ein Unsinn, genau das Gegenteil wird unterstellt.
Die Kinder werden in dieser Umgebung zu ihrer Gesinnung kommen.
Hinterlistig finde ich da garnichts, ich möchte nur wissen, ob und wie man Kindern helfen kann, die auch Hilfe suchen.
Denn ich denke, dass nicht jedes Kind, mit der Gesinnug der Eltern klar kommt.
Es gibt Hilfen für Aussteiger, warum nicht für Kinder?
Kennen sie eine Organisation die solche Hilfe anbietet?
Ich kann mir denken, das so eine Organisation, wenn sie Bekannt genug ist auch regen Zulauf erhalten würde.
Ausserdem wünsche ich mir, dass diese Kinder nicht unter den Tisch gefegt werden.
Beim Kopftuch mischt sich sogar die Regierung ein und hier? Nicht's!
03.07.2008
um 17:51
Bogo, ich denke am besten wäre diese Thema ins Fernsehen zu bringen, zu Anne Will z.B, und der Herr Schäuble wäre gebeten seine Stellung diesbezüglich zu beziehen.
03.07.2008
um 18:47
Lieber Herzdoktor,
Ja, natürlich wäre das gut um die Öffentlichkeit dafür sensibel zu machen.
Ich denke nicht das sich alle Kinder von Nazis missbraucht oder genötigt fühlen, Nazis können sicherlich auch liebevolle Eltern sein, so wie es mir Eik bestätigte und trotzdem ist es wie bei häuslicher Gewalt, man fühlt das da evtl. etwas nicht stimmen könnte und wenn es so sein sollte muss es eine Stelle geben, wo ein Kind seine Sorgen loswerden kann ohne die Angst von den Eltern getrennt zu werden.
Unsere Hemmungen über so etwas zu sprechen, helfen sicher niemandem und am wenigsten den Kindern.
Gruss Bogo
03.07.2008
um 19:31
Eingreifen!
Leo redet absoluten Mist und lenkt nur vom Thema ab - also: Nicht mehr darauf eingehen.
Und eine Hilfsorganisation für ideologisch belastete Kinder halte ich für eine gute Idee! Sozialausschluss ist schließlich auch eine Form der Kindesmisshandlung und sollte daher streng geahndet werden.
Auch bei religiösen Familien darf man nicht zu "tolerant" sein, da sich gerade in diesen Familien oftmals eine rechte Gesinnung verbirgt (Eigenerfahrung).
Und noch etwas:
Man merkt sehr schnell, dass die Erziehung in einem ideologisch ausgerichteten Haushalt gewalttätiger ist, als man denkt.
Nämlich dann, wenn man versucht, an die Kinder ranzukommen oder mit den Eltern zu reden.
03.07.2008
um 19:42
Das Problem oder die Frage die vorher gelöst werden sollte, ist die, wie man an die Kinder oder noch nicht volljährigen Jugendlichen herankommt.
Denn wer ist denn die Gruppe, denen man helfen will und wie erreicht man die? Doch nur über die Eltern. Wenn die Kinder Selbstbewusstsein entwickelt haben, wird sicher eines sich irgendwo melden. WENN es leidet und WENN es sich traut. Geistige Misshandlungen werden sich sicher erst später im Erwachsenenalter bemerkbar machen in Form von irgendwelchen psychischen Erkrankungen, unter die der Erwachsene leidet. Verhaltensauffällige oder Verhaltensgestörte Kinder erkennt nicht jeder. Darum denke ich, ist es kein einfaches Thema bzw. Problem, dass sich durch Tipps oder irgendwelchen Regeln, die man vielleicht aufstellen könnte lösen ließe. Patentrezepte wird es nicht geben.
Eine Frage ist ja auch, ob die Kinder in ein normales Leben außerhalb der Familie kommen können. Ob sie normale Schulen besuchen oder normale Kindergärten. Wenn ja, ist die Aufmerksamkeit der Lehrer oder die der Angestellten in den Kitas und Kindergärten gefordert. DA ist die Frage inwieweit diese Erwachsenen bereit sind und ob es überhaupt in ihrem Einfluß liegt, da irgendwas zu unternehmen.
Für die in Russland oder der USA werden wir nichts durchgreifendes erreichen können. Und für die Kinder in Deutschland kann man nur diese Organisationen beobachten und bei Bedarf und Grund verbieten.
03.07.2008
um 19:49
@ 44
Eine spezielle Hilfsorganisation zu gründen finde ich uneffektiv.
Es gibt international und national sehr viele Organisationen, die sich um den Schutz und Fürsorge von Kindern kümmern.
Schaut mal dort: http://de.wikipedia.org/wiki/Kinderhilfswerk
Wenn ich etwas unternehmen würde, dann nur mit einem Verein oder Organisation zusammen, die erstens Erfahrung mitbringt und zweitens die nationalen und internationalen Kontakte hat. Und natürlich das Geld für Aktionen, wie zum Beispiel eine Aktionswoche zu diesem Thema hier.
Da nun wieder eine kleine Organisation zu gründen hilft zwar dem eigenen Ego, aber wirklich helfen wird man so nicht können.
03.07.2008
um 21:25
Solche großen Organisationen empfinde ich nicht als geeignet.
Mir ist da aber jetzt was eingefallen,wenigstens für die älteren Kinder.
Ein Forum wie dieses hier, wo sie einfach mal Luft ablassen können und sich mit Kindern treffen können denen es genauso geht.
Im Notfall sollten auch Psychologen im Hintergrund sitzen, die beratend zur Seite stehen.
Ich weiss das es ein schwieriges Unterfangen wäre ungewollten Besuch zu empfangen, doch das müssten Experten lösen.
Ich kann mir denken was jetzt einige über diesen Vorschlag denken und gehe schon mal in Sicherheit, es interessiert mich aber schon.
Gruss Bogo
Das mit dem Ego stimmt wohl, aber ich denke nicht das wir kleinen Leute da was ausrichten können und würde diesen Vorschlag eher an Experten weitergeben.
03.07.2008
um 21:35
Natürlich muss man da Experten ranlassen - ein Internetforum für betroffene Kinder ist überhaupt das Beste!
Darauf haben sie evtl. auch von der Schule aus Zugriff.
Klingt gut.
03.07.2008
um 21:36
Ok, sowas ähnliches gibt es, die Seite hatte ich schon mal hier oben verlinkt.
http://www.helles-koepfchen.de/hauptseite/lui...
Wie kann man solche Seiten bekannter machen, wäre die nächste Frage.
03.07.2008
um 22:48
Foren finde ich ungeeignet für Kinder, wenn es um solche Dinge geht. Gerade im Net treiben sich genug Typen herum. Bei jedem Kind, dass sich dort anmeldet, muss man damit rechnen, dass es ein Erwachsener oder ein Forentroll ist. Man hat keine Kontrolle, inwieweit das "Kind" real ist. Und es gibt genügend Beispiele, für Sexualstraftäter, die sich ihre Opfer im Net suchen.
Aber so eine Seite ist schon OK zur reinen Information. Ein Forum würde ich dort nicht einrichten, aus den oben genannten Gründen.